Qualifikationen
Einleitung
Der Bereich Qualifikationen dokumentiert die Fertigkeiten, Nachweise und gesundheitlichen Voraussetzungen Ihres Personals. Dazu gehören Führerscheine, Ausbildungen, Auszeichnungen, Wettbewerbe, Untersuchungen und optionale Zertifikate.
Die gepflegten Qualifikationen werden unter anderem für Personaldaten, Einsatzplanung, Dienstplan, Sollbesetzung, Erinnerungen und Auswertungen verwendet.
Typische Anwendungsfälle / Nutzen
Die Qualifikationsverwaltung eignet sich insbesondere für:
die Prüfung gültiger Führerscheine und Einsatzberechtigungen
die Planung von Ausbildungen und erforderlichen Voraussetzungen
die Überwachung medizinischer Untersuchungen und Folgetermine
die Dokumentation von Auszeichnungen und Wettbewerben
die Vorbereitung von Dienstplan und Sollbesetzung
die Verwaltung digitaler Nachweise über optionale Zertifikate
Nutzen:
zentrale und nachvollziehbare Qualifikationsprofile
gezielte Auswahl geeigneten Personals
rechtzeitige Erinnerungen bei Ablauf oder Wiederholung
bessere Ausbildungs- und Personalplanung
kontrollierter Datenaustausch mit
SPlan
Voraussetzungen
Zugriff auf die Stammdatenverwaltung und den Bereich
QualifikationenBerechtigung zum Anlegen und Bearbeiten der benötigten Qualifikationsdaten
abgestimmte Bezeichnungen, Kürzel und Gültigkeitsregeln
bekannte Voraussetzungen für Ausbildungen und Funktionen
bei Dienstplannutzung: gepflegte dienstplanrelevante Merkmale
Wichtiger Hinweis: Prüfen Sie Gültigkeitszeiträume und Voraussetzungen vor der Zuordnung zu Personen. Falsche Daten können Einsatzplanung und Sollbesetzung beeinflussen.
Ablauf auf einen Blick
Qualifikationsart auswählen.
Stammdaten, Kürzel und Gültigkeitsregeln anlegen.
Voraussetzungen und dienstplanrelevante Merkmale definieren.
Qualifikationen den Personen zuordnen.
Nachweise, Folgetermine und Ergebnisse pflegen.
Auswirkungen in Personaldaten,
SPlanund Auswertungen prüfen.
Nutzen der Qualifikationsverwaltung
Einsatzplanung:
Gezielte Zuordnung qualifizierten Personals
Sicherstellung erforderlicher Qualifikationen
Ausbildungsplanung:
Ermittlung von
QualifikationslückenBedarfsgerechte
SchulungsplanungRechtzeitige Auffrischungen
Rechtssicherheit:
Nachweis
erforderlicher QualifikationenErfüllung
gesetzlicher AnforderungenDokumentation für
Prüfungen und Audits
Personalentwicklung:
Übersicht über
QualifikationsstandPlanung von
KarrierewegenIdentifikation von
Potentialen
Verwaltung
Erfassung:
Über entsprechende Dialoge im System
Zuordnung zu Personalstammdaten
Hinterlegung von Gültigkeitszeiträumen
Erinnerungen:
Automatische Benachrichtigungbei auslaufenden QualifikationenRechtzeitige Planungvon AuffrischungenVermeidung abgelaufenerBerechtigungen
Nachweise:
Digitale Hinterlegung von Urkunden und Bescheinigungen
Schneller Zugriff auf Nachweisdokumente
Ausdrucke für externe Anforderungen
Vorteile
Vollständigkeit: Zentrale
Erfassung aller QualifikationenÜbersichtlichkeit: Schneller
Zugriff auf QualifikationsprofileAktualität: Automatische
Erinnerung bei AblaufEinsatzoptimierung:
Gezielte Personalauswahl nach QualifikationRechtssicherheit: Lückenlose
DokumentationEffizienz: Automatisierte
AusbildungsplanungTransparenz: Klare
Übersicht über Qualifikationsstand
Qualifikationsnachweis und Kategorien
Definition:
Qualifikationen sind spezifische Fertigkeiten und Fähigkeiten, die für bestimmte Tätigkeiten erforderlich sind.
Nachweis: Qualifikationen können auf verschiedene Weise nachgewiesen und belegt werden.
Ausbildung(z. B. Truppmann-Lehrgang)Erfahrung(z. B. langjährige Tätigkeit)Abschlussprüfung(z. B. Maschinisten-Prüfung)
Stammdatenbereiche
Die Stammdaten für Qualifikationen werden in den folgenden Bereichen eingepflegt:
| Bereich | Inhalt |
|---|---|
| Führerscheine | Fahrerlaubnisklassen |
| Ausbildungen | Fachausbildungen und Lehrgänge |
| Zusatzdaten Ausbildung | Ergänzende Informationen zu Ausbildungen |
| Auszeichnungen | Ehrenzeichen und Leistungsabzeichen |
| Wettbewerbe | Teilnahme an Wettkämpfen |
| Untersuchungen | Arbeitsmedizinische Untersuchungen (G26, G25, etc.) |
| Zertifikate | Zusätzliche Qualifikationsnachweise |
Detaillierung:
Je nach Bereich werden neben der reinen Bezeichnung weitere Angaben zur detaillierten Klassifizierung gepflegt.
Integration mit dem Dienstplan (SPlan):
HINWEIS: Wenn das Modul "Dienstplan" (SPlan) zusätzlich zu derPersonalverwaltunggenutzt wird, findet ein wichtiger Datenaustausch statt:
Datenaustausch
Die Angaben zu Untersuchungen, Qualifikationen und Funktionen werden in der Regel mit dem Dienstplan "ausgetauscht".
Automatische Integration:
Synchronisation zwischen Personalverwaltung und SPlan
Aktuelle Qualifikationsdaten stehen für die Planung zur Verfügung
Keine manuelle Doppelerfassung notwendig
Dienstplanberechnung
Diese Daten fließen dort automatisch in die Berechnung des Dienstplanes / Tagesdienstplanes mit ein.
Vorteile:
Nur qualifiziertes Personal wird für entsprechende Funktionen eingeplant
Einhaltung gesetzlicher Anforderungen (z. B. Atemschutzuntersuchung)
Vermeidung von Fehlplanungen
Sollbesetzung
Qualifikationszuordnung:
Bei der Übernahme in den SPlan wird jedem Mitarbeiter mindestens eine Qualifikation zugeordnet.
Diese kann für jede Berufsgruppe
vordefiniertwerden.Automatische Zuordnung bei Neuanlage von Personal
Planung der Sollbesetzung:
Die Qualifikationen werden bei der Planung für die Sollbesetzung berücksichtigt:
Beispiel:
Erforderliche Anzahl an Maschinisten pro Schicht
Mindestanzahl Atemschutzgeräteträger
Notwendige Führungskräfte (Gruppenführer, Zugführer)
Funktionsweise:
Sollvorgabe definieren: "
Pro Schicht 2 Maschinistenerforderlich"SPlan prüft automatisch:
WelcheMitarbeiter haben dieQualifikation"Maschinist"?Planung optimieren: Nur
qualifizierteMitarbeiter werden für dieseFunktioneingeplantWarnung bei Unterbesetzung: System meldet, wenn
Sollbesetzungnicht erreicht wird
Arbeitsablauf
Stammdaten in Personalverwaltung erfassen:
Qualifikationen anlegenPersonal zuordnenGültigkeitszeiträume hinterlegen
Datenaustausch mit SPlan aktivieren:
Checkbox "
SPlan" bei relevanten Qualifikationen setzenSynchronisation durchführen
Sollbesetzung in SPlan definieren:
Erforderliche Qualifikationen pro Schicht festlegenBerufsgruppen konfigurieren
Automatische Planung nutzen:
SPlan berücksichtigt Qualifikationen automatischEinhaltung der Sollbesetzung wird geprüft
Vorteile der Integration
Automatisierung: Keine manuelle Übertragung von Qualifikationsdaten
Aktualität: Änderungen werden automatisch synchronisiert
Rechtssicherheit: Nur qualifiziertes Personal wird eingeplant
Effizienz: Schnellere Dienstplanerstellung
Qualitätssicherung: Einhaltung der Sollbesetzung
Transparenz: Klare Übersicht über verfügbare Qualifikationen
Fehlervermeidung: Automatische Prüfung der Qualifikationsanforderungen
Führerscheine
Die Führerscheinübersicht bündelt Klassen, Gültigkeitsbereiche und Prüfstatus. Diese Angaben können für Fahrzeug- und Funktionszuordnungen verwendet werden.
Erfassung der Führerscheine
Hinterlegung
Hier können Sie alle gängigen und bekannten Führerscheine (Klassen) sowie deren Gültigkeitsbereiche hinterlegen.
Typische Führerscheinklassen:
| Klasse | Bezeichnung | Fahrzeugtyp |
|---|---|---|
| B | PKW | Kraftfahrzeuge bis 3,5 t |
| BE | PKW mit Anhänger | PKW mit Anhänger über 750 kg |
| C | LKW | Kraftfahrzeuge über 3,5 t |
| CE | LKW mit Anhänger | LKW mit Anhänger |
| C1 | Leichte LKW | Kraftfahrzeuge 3,5 - 7,5 t |
| D | Bus | Kraftfahrzeuge zur Personenbeförderung |
| DE | Bus mit Anhänger | Bus mit Anhänger |
Zuordnung
Diese Einträge werden später Ihrem Personal zugeordnet.
Hinterlegung von Gültigkeitsdaten
Dokumentation von Prüfungen
Relevanz
Die Gültigkeit der Fahrerlaubnis ist entscheidend, da sie eine Grundvoraussetzung für:
Berufsgruppen und Funktionen
Maschinisten: Führerschein Klasse C/CE erforderlichRettungsdienst: Führerschein Klasse C für RTW/NEFEinsatzleitung: Führerschein für EinsatzleitfahrzeugeWeitere spezifische Tätigkeiten: Je nach Fahrzeugtyp
Auswirkungen und Querbezüge:
- Der
Verlust des Führerscheineshat somitAuswirkungen auf die Ausübung der Funktionender betroffenen Person.
Konsequenzen:
Funktion"Maschinist"kann nicht mehr ausgeübt werdenDienstplanung muss angepasst werdenSollbesetzung kann gefährdet seinAutomatische Benachrichtigung in SPlan
Weiter Informationen:
- Mehr zum Thema Führerschein und Funktionen finden Sie unter Stammdaten Einsatz.
Überwachung der Führerscheinsituation
Um regelmäßig einen Überblick über die Gültigkeit und den Prüfstatus der Führerscheine zu erhalten, nutzen Sie die Personalübersicht:
Ansicht in der Personalübersicht
- Navigation:
Verwaltung→Personalübersicht
Konfiguration:
Im Spaltenkopf können Sie durch
Ziehendie Anordnung anpassenSpalte „
Führerschein überprüft am / durch“ einblendenZweck: Dies ermöglicht es Ihnen, sich
regelmäßig einen Überblick über die FührerscheinsituationIhres Personals zu verschaffen.
Ausbildungen
Dieser Prozess stellt sicher, dass nur qualifiziertes Personal an einem Lehrgang teilnehmen kann, indem die notwendigen vorherigen Ausbildungen definiert werden.
Der Dialog verknüpft eine Ausbildung mit den erforderlichen Vorbildungen und zeigt die verwendete UND- oder ODER-Logik.
1.Ausbildung auswählen:
Wählen Sie zunächst eine
Hauptausbildungaus der Liste aus, für die Sie die Voraussetzungen definieren möchten.Beispiel: "
Leitstellendisponent"
2.Voraussetzungen-Dialog öffnen:
- Klicken Sie dann auf den Button
Voraussetzungen.
Zweck: Öffnet den Dialog zur Definition der erforderlichen Vorkenntnisse.
3.Voraussetzungs-Satz benennen:
Im
linken Teildes sich öffnenden Dialogs geben Sie nun einenNamen für die Voraussetzungein.Beispiel: "
Leitstellendisponent".
Zweck: Klare Benennung zur späteren Identifikation.
Nötige Voraussetzungen zuordnen
Im
rechten Teildes Dialogs wählen Sie dienötigen Voraussetzungenaus, also die Ausbildungen, die bereits absolviert sein müssen.Beispiel: Wählen Sie hier "
Rettungssanitäter/-in" und / oder "Notfallsanitäter/-in".
Logik:
UND-Verknüpfung: Beide Ausbildungen müssen vorhanden seinODER-Verknüpfung: Mindestens eine der Ausbildungen muss vorhanden sein
5.Abhängigkeiten markieren (Checkbox):
- Die Checkbox
Hat Abhängigkeitenwählen Sie nur aus, wenn es tatsächlich Voraussetzungen für diese Ausbildung gibt.
Hinweise:
Durch das Setzen der Voraussetzungen wird diese Checkbox meist
automatisch markiertSie dient zur schnellen Filterung der Ausbildungen, die Vorbedingungen besitzen
Praktisches Beispiel
| Ausbildung | Voraussetzungen | Verknüpfung |
|---|---|---|
| Gruppenführer | Truppmann Teil 1 + Truppmann Teil 2 + Truppführer | UND |
| Zugführer | Gruppenführer | UND |
| Verbandsführer | Zugführer | UND |
Ergebnis:
Nur Mitarbeiter mit allen erforderlichen Vorausbildungen können für den Lehrgang angemeldet werden
System prüft automatisch die Einhaltung der Voraussetzungen
Vermeidung von Fehlanmeldungen
Zusatzdaten Ausbildung
Der Dialog Zusätzliche Daten zur Ausbildung ermöglicht es Ihnen, weiterführende, nicht-standardisierte Informationen zu einer absolvierten Ausbildung zu hinterlegen oder bestehende Einträge zu bearbeiten.
Im Dialog Zusätzliche Daten zur Ausbildung können Sie wie gewohnt weitere Informationen hinterlegen oder bestehende Einträge bearbeiten. Dazu gehören:
Die Zusatzdaten ergänzen eine Ausbildung um Veranstalter, erworbene Qualifikationen und Prädikate.
Ausbildungsveranstalter: Institution oder Organisation die Ausbildung durchgeführt hat z. B. Landesfeuerwehrschule, eine Berufsakademie etc.Erworbene Qualifikationen: Spezifische Fähigkeiten über die reine Ausbildung hinaus "GerätewartCSA" oder "Fahrlehrer"Prädikate: Auszeichnungen und Urkunden, Sehr gut, Gut, Ausgezeichneter Abschluss
1. Typische Ausbildungsveranstalter
| Kürzel | Bezeichnung | Bereich |
|---|---|---|
| LFKS | Landesfeuerwehrschule | Feuerwehr |
| BAHD | Berufsakademie HD | Rettungsdienst |
| DRK | Deutsches Rotes Kreuz | Rettungsdienst |
| JUH | Johanniter-Unfall-Hilfe | Rettungsdienst |
| IdF NRW | Institut der Feuerwehr NRW | Feuerwehr |
| @fire | @fire Internationaler Katastrophenschutz | Spezialisierung |
Nutzen:
Nachvollziehbarkeit der Ausbildungsqualität
Anerkennung von Abschlüssen
Statistische Auswertungen nach Ausbildungsstätte
2. Erworbene Qualifikationen
Dies sind spezifische, über die reine Ausbildung hinausgehende Fähigkeiten, die während des Lehrgangs erworben wurden.
Beispiele erworbener Qualifikationen:
| Ausbildung | Zusätzlich erworbene Qualifikation |
|---|---|
| CSA-Lehrgang | Gerätewart CSA |
| Maschinisten-Ausbildung | Fahrlehrer für Einsatzfahrzeuge |
| Gruppenführer-Lehrgang | Ausbilder Truppmann |
| Atemschutz-Lehrgang | Atemschutzgerätewart |
| Höhenrettung | Ausbilder Absturzsicherung |
Nutzen:
Identifikation von Multiplikatoren (Ausbilder, Gerätewarte)
Gezielte Personalplanung für Spezialaufgaben
Ausbildungsplanung für interne Lehrgänge
3. Prädikate
Damit sind Auszeichnungen, Urkunden und Ähnliches gemeint, die in Verbindung mit dem Abschluss oder der Leistung in der Ausbildung stehen.
Typische Prädikate:
| Prädikat | Bedeutung |
|---|---|
| Sehr gut | Herausragende Leistung (Note 1) |
| Gut | Überdurchschnittliche Leistung (Note 2) |
| Befriedigend | Durchschnittliche Leistung (Note 3) |
| Ausgezeichneter Abschluss | Besondere Ehrung |
| Mit Auszeichnung | Beste/r Absolvent/in des Lehrgangs |
| Teilgenommen | Ohne Benotung |
Auszeichnungen
Die Auszeichnungsverwaltung dient zur Pflege von Kategorien, Bezeichnungen und Nachweisen für Ehrungen und Leistungsabzeichen.
Erfasste Auszeichnungen:
In diesem Formular können Sie die verschiedenen Arten von Auszeichnungen hinterlegen und einpflegen. Dazu gehören:
Leistungsnachweise: Sportliche und praktische Leistungen | Sportabzeichen, Leistungsspangen |Feuerwehr-Ehrenabzeichen: Auszeichnungen für langjährigen Dienst | Ehrenabzeichen in Gold, Silber, Bronze |Mitgliedschaften: Besondere Zugehörigkeiten | Ehrenmitgliedschaften, Vereinszugehörigkeiten |Lebensrettungsmedaillen: Auszeichnungen für besondere Einsätze | Rettungsmedaille, Tapferkeitsmedaille |Und
vieles mehr, je nach den spezifischen Ehrungen in Ihrer Organisation.
Nutzen der Erfassung
Die detaillierte Erfassung von Auszeichnungen ist wichtig für:
Anerkennung der erbrachten Leistungen
Würdigung:
Dokumentation besonderer Verdienste
Sichtbarmachung langjährigen Engagements
Motivation für andere Mitarbeiter
Öffentlichkeitsarbeit:
Pressemitteilungen bei Ehrungen
Vorstellung auf der Website
Interne Kommunikation
Schritt-für-Schritt-Anleitung
| Feld | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| Kürzel | Kurze, eindeutige Bezeichnung | EHR-Silber, JUBI-25, LSP-GOLD |
| Beschreibung | Vollständige Bezeichnung (erscheint in Berichten und Urkunden) | Feuerwehr Ehrenabzeichen Silber |
| Art | Kategorie der Auszeichnung | Ehrenabzeichen, beruflich, Leistungsabzeichen |
| Dienste | Organisationsbereich | Feuerwehr, Rettungsdienst |
| Teilnahmen | Optional: Verknüpfung mit Wettbewerben | - |
| ☑ Urkunde | Automatische Urkundengenerierung | Aktiviert bei offiziellen Ehrungen |
Empfehlungen:
Eindeutige KürzelverwendenCheckbox"Urkunde" bei offiziellen EhrungenaktivierenKategorisierung über "Art" nutzen
Vermeiden:
Zu
lange KürzelFehlende Kategorisierung
Verwendung
Zuordnung zum Personal:
Personaldaten → Qualifikationen → Auszeichnungen → Auszeichnung auswählen → Verleihungsdatum erfassen
Nutzen:
Automatische Urkundengenerierung
Ehrungslisten für Veranstaltungen
Dokumentation in der Personalakte
Wettbewerbe
Die Wettbewerbsansicht dokumentiert Wettbewerb, Teilnahme und gegebenenfalls die beteiligten Personen oder Einheiten.
Erfasste Wettbewerbe:
In diesem Formular können Sie:
LeistungswettkämpfeFeuerwehr-Leistungswettkämpfe, technische Hilfeleistungs-Wettbewerbe, Atemschutz-LeistungsübungenSportwettbewerbe: Feuerwehr-Sportmeisterschaften, Staffelläufe, Löschangriffe, Brandschutzübungen
Teilnehmer: Berufsfeuerwehr (BF) und Freiwillige Feuerwehr (FF)
Personaldaten
Zuordnung zu beteiligten Personen
Dokumentation sportlicher Erfolge
Grundlage für Auszeichnungen
Zweck der Dokumentation
Erfassung der
sportlichen und fachlichen Leistungsfähigkeitder EinheitenDokumentation der Leistungen des Personals
Grundlage für Auszeichnungen und Ehrungen
Statistische Auswertungen
Nachweis für Wettbewerbsteilnahmen
Integration
InfoBoard:
Ankündigung bevorstehender Wettbewerbe
Bekanntgabe von Ergebnissen
Gratulationen an erfolgreiche Teams
Untersuchungen
Der Bereich Untersuchungen dient der zentralen Verwaltung aller medizinischen und gesundheitlichen Prüfungen, die für die Einsatzfähigkeit und Sicherheit Ihres Personals relevant sind (z. B. G-Untersuchungen).
Wichtige Informationen hinterlegen:
Der Untersuchungsdialog enthält Zyklus, Folgetermine, Ergebnisse und optionale Anzeigeeinstellungen.
In diesem Formular können Sie folgende wichtige Informationen zu den jeweiligen Untersuchungsarten hinterlegen
Folgetermine: Festlegung der Fristen für Wiederholungsuntersuchungen.Impfungen: Dokumentation und Verwaltung relevanter Impfstatus.Zyklusänderungen: Änderungen des Untersuchungszyklus bei bestimmten Altersstufen, z. B. eine Verkürzung des Zyklus ab 50 Jahren.Altersabhängiger Zyklus: Automatische Anpassung der Intervalle nach Alter.
Nutzung: Der Untersuchungszyklus wird in den Stammdaten festgelegt und automatisch in den Personaldaten verwendet.
Typische G-Untersuchungen
| Untersuchung | Bezeichnung | Zyklus (<50) | Zyklus (≥50) |
|---|---|---|---|
| G 26.3 | Atemschutzgeräteträger | 36 Monate | 24 Monate |
| G 25 | Fahr-, Steuer-, Überwachungstätigkeiten | 60 Monate | 36 Monate |
| G 41 | Arbeiten mit Absturzgefahr | 36 Monate | 24 Monate |
| G 37 | Bildschirmarbeitsplätze | 60 Monate | 36 Monate |
Konfiguration für die Systemanzeige
Damit die erfassten Daten im gesamten System korrekt verwendet und angezeigt werden, müssen spezifische Checkboxen aktiviert werden:
InfoBoard-Anzeige: Wichtige Untersuchungsinformationen (z. B. fällige Termine)
Entsprechende Checkbox: Muss ausgewählt sein, damit diese Angaben imInfoBoard(dem "LIS SP" Programm zur internen datenbankbasierten Kommunikation) angezeigt werden.
Untersuchungsergebnisse: Ergebnisse wie Bestanden, nicht bestanden, etc.
Entsprechende Checkbox:Aktivmuss ausgewählt sein, um die Ergebnisse in denPersonaldatenverwenden zu können (z. B. um den aktuellen Status im Personalstammblatt zu setzen).
Beispiel
G 26.3 Atemschutzuntersuchung
Konfiguration:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Bezeichnung | G 26.3 - Atemschutzgeräteträger |
| Zyklus (unter 50) | 36 Monate |
| Zyklus (ab 50) | 12 Monate |
| ☑ Im InfoBoard anzeigen | ☑ Ja |
| ☑ Aktiv | ☑ Ja |
Mögliche Ergebnisse:
Bestanden - Tauglich
Bestanden mit Einschränkungen
Nicht bestanden - Untauglich
Automatische Zyklusanpassung:
Mitarbeiter 45 Jahre: Nächste Untersuchung in 36 Monaten
Mitarbeiter wird 50: Nächste Untersuchung in 12 Monaten
System berechnet automatisch den korrekten Folgetermin
Vorteile:
Rechtssicherheit: Einhaltung gesetzlicher Untersuchungsfristen
Automatisierung: Altersabhängige Zyklusberechnung
Erinnerungen: Automatische Benachrichtigungen über InfoBoard
Einsatzfähigkeit: Klare Statusanzeige im Personalstammblatt
Dokumentation: Lückenlose Erfassung aller Untersuchungen
Planung: Rechtzeitige Organisation von Untersuchungsterminen
Zertifikate (optional)
Das optionale Modul Zertifikate ermöglicht die digitale Verwaltung und Überprüfung von Nachweisen und Qualifikationen Ihres Personals.
Definition des digitalen Zertifikats:
Ein digitales Zertifikat ist:
Datenbestand:
Digitaler Datenbestand, der bestimmteEigenschaften von Personen überprüft.Überwachung: Datenverarbeitung durch
modernes computergestütztes Verfahren.Beschreibung: Enthält
eigene Beschreibungund enthältPrüfungsrelevante Daten.Gültigkeit: Meist auf
festgelegten Zeitraumbegrenzt.
Erstellung von Zertifikatstypen.
In dieser optionalen Anwendung können diverse Zertifikatstypen für die Mitarbeiter Ihrer Organisation erstellt werden.
Die Zertifikatsverwaltung legt Titel, Gültigkeitszeitraum und Geltungsbereich digitaler Nachweise fest.
Jedem Zertifikatstyp müssen folgende eindeutige Informationen zugewiesen werden:
Eindeutige Titel: Bezeichnung des ZertifikatsCorona-Impfung,DGUV Schulung.Gültigkeitszeiträume: Zeitraum, wie lange das Zertifikat gültig ist 12 Monate, 24 MonateGültigkeitsbereiche: Welche Bereiche das Zertifikat abdeckt (Feuerwehr, Rettungsdienst, etc.)
Workflow
Den detaillierten Workflow für die Erstellung und Nutzung der einzelnen Zertifikate, einschließlich der Zuweisung zu Personen, finden Sie unter Stammdaten Zertifikate erstellen.
Typischer Prozess:
Zertifikatstyp erstellen: In Stammdaten definieren
Titel und Gültigkeit festlegen: Parameter konfigurieren
Personen zuweisen: Zertifikat Mitarbeitern zuordnen
Prüfungsdaten hinterlegen: Relevante Informationen erfassen
Gültigkeit überwachen: Automatische Erinnerungen bei Ablauf
Anwendungsbereiche
Typische Zertifikate:
Impfnachweise (Corona, Hepatitis, Tetanus)
DGUV-Schulungen
Strahlenschutz-Fachkunde
Gefahrgut-Schulungen
Datenschutz-Schulungen
IT-Sicherheits-Zertifikate
Hygieneschulungen
PSA-Unterweisungen
Empfehlungen für die Qualifikationspflege
Verwenden Sie eindeutige Bezeichnungen und abgestimmte Kürzel für Qualifikationen, Ausbildungen und Untersuchungen.
Hinterlegen Sie Voraussetzungen, bevor eine Ausbildung Personen zugeordnet wird.
Prüfen Sie Führerscheine, Untersuchungen und Zertifikate regelmäßig auf Gültigkeit.
Erfassen Sie Nachweise, Veranstalter und Ergebnisse möglichst vollständig.
Aktivieren Sie
SPlanundInfoBoardnur bei Qualifikationen und Terminen, die tatsächlich in diesen Modulen benötigt werden.Prüfen Sie nach Änderungen die Auswirkungen auf Funktionen, Sollbesetzung und Dienstplan.
Hinweise zu Fehlerquellen: So vermeiden Sie Fehler
Abgelaufene Qualifikation: Kontrollieren Sie Gültigkeits- und Folgetermine, bevor eine Person eingeplant wird.
Fehlende Ausbildungsvoraussetzung: Prüfen Sie die UND- und ODER-Verknüpfungen im Voraussetzungen-Dialog.
Falsche Führerscheinklasse: Vergleichen Sie Fahrzeugtyp, Führerscheinklasse und Gültigkeit.
Unvollständige Untersuchung: Erfassen Sie Ergebnis, Zyklus, Folgetermin und gegebenenfalls altersabhängige Regeln.
Qualifikation nicht im SPlan: Prüfen Sie das Merkmal
SPlan, die Personenzuordnung und den Datenaustausch.Termin nicht im InfoBoard: Kontrollieren Sie
Im InfoBoard anzeigen, Berechtigung und Termintyp.Doppelte Stammdaten: Suchen Sie vorhandene Ausbildungen, Untersuchungen oder Auszeichnungen, bevor Sie neue Werte anlegen.
Fehlender Nachweis: Hinterlegen Sie Urkunden, Bescheinigungen oder Zertifikate im vorgesehenen Bereich.
Typische Arbeitsszenarien
Neue Ausbildung anlegen:
- Definieren Sie Bezeichnung, Voraussetzungen und gegebenenfalls Zusatzdaten. Testen Sie die Zuordnung anschließend mit einer Beispielperson.
Führerschein für eine Fahrzeugfunktion prüfen:
- Vergleichen Sie Führerscheinklasse und Gültigkeit mit den Anforderungen der Funktion oder des Fahrzeugs.
Atemschutzqualifikation überwachen:
- Prüfen Sie G 26.3, Atemschutzübungen, Folgetermin und die Anzeige im Personalstammblatt.
Qualifikationslücke feststellen:
- Verwenden Sie die Ausbildungs- und Personaldaten, um fehlende Voraussetzungen für eine Funktion zu erkennen und Schulungen zu planen.
Auszeichnung dokumentieren:
- Legen Sie Art, Kürzel, Beschreibung und gegebenenfalls die Urkundenfunktion an und ordnen Sie die Auszeichnung der Person zu.
Wettbewerbsteilnahme erfassen:
- Dokumentieren Sie Wettbewerb, Teilnehmende und Ergebnis, damit Erfolge später für Auswertungen und Ehrungen genutzt werden können.
Untersuchungsfrist vorbereiten:
- Hinterlegen Sie Zyklus und altersabhängige Regeln und prüfen Sie, ob der Folgetermin korrekt berechnet wird.
Zertifikat überwachen:
- Legen Sie Zertifikatstyp, Gültigkeit und Geltungsbereich an und ordnen Sie den Nachweis den betreffenden Personen zu.
Fragen und Antworten
Frage: Welche Bereiche gehören zu den Qualifikationen?
- Antwort: Dazu zählen Führerscheine, Ausbildungen, Zusatzdaten, Auszeichnungen, Wettbewerbe, Untersuchungen und optionale Zertifikate.
Frage: Warum sind Ausbildungsvoraussetzungen wichtig?
- Antwort: Sie verhindern, dass Personen ohne erforderliche Vorbildung zu einem Lehrgang oder einer Funktion zugelassen werden.
Frage: Was bewirkt die UND-Verknüpfung?
- Antwort: Bei
UNDmüssen alle hinterlegten Voraussetzungen erfüllt sein.
Frage: Was bewirkt die ODER-Verknüpfung?
- Antwort: Bei
ODERgenügt mindestens eine der hinterlegten Voraussetzungen.
Frage: Welche Daten beeinflussen den Dienstplan?
- Antwort: Je nach Konfiguration werden unter anderem Untersuchungen, Qualifikationen und Funktionen an
SPlanübertragen.
Frage: Wie werden Folgetermine berechnet?
- Antwort: Das System verwendet den hinterlegten Untersuchungszyklus und berücksichtigt gegebenenfalls altersabhängige Regeln.
Frage: Wozu dienen Zertifikate?
- Antwort: Zertifikate verwalten zusätzliche digitale Nachweise mit Titel, Gültigkeitszeitraum und Geltungsbereich.
Problemlösungen im Alltag
Wenn eine Person trotz Qualifikation nicht eingeplant wird:
- Prüfen Sie Gültigkeit, Tätigkeitszuordnung, SPlan-Merkmal, Untersuchungsergebnis und Exportstatus.
Wenn ein Lehrgang nicht ausgewählt werden kann:
- Kontrollieren Sie die hinterlegten Voraussetzungen und die UND- beziehungsweise ODER-Verknüpfung.
Wenn ein Führerschein nicht für ein Fahrzeug ausreicht:
- Vergleichen Sie Fahrzeuganforderung, Führerscheinklasse und Gültigkeitsbereich in den Personaldaten.
Wenn ein Folgetermin falsch berechnet wird:
- Prüfen Sie Untersuchungszyklus, Altersgrenze, letzten Untersuchungstermin und Ergebnis.
Wenn eine Qualifikation im Dienstplan fehlt:
- Kontrollieren Sie die Qualifikationszuordnung, das Merkmal
SPlanund den Dienstplanaustausch.
Wenn ein Zertifikat abgelaufen erscheint:
- Prüfen Sie Gültigkeitsbeginn, Gültigkeitsdauer und die Zuordnung des Zertifikats zur Person.
Wenn ein Nachweis nicht auffindbar ist:
- Kontrollieren Sie den Medienbereich der Person und die Zuordnung des Dokuments zum Qualifikationseintrag.
