Qualifikationen
Führerscheine | Ausbildungen | Zusatzdaten Ausbildung | Auszeichnungen | Wettbewerbe | Untersuchungen | Zertifikate
Der Bereich Qualifikationen dient der umfassenden Dokumentation aller spezifischen Fertigkeiten und Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter, die für bestimmte Tätigkeiten erforderlich sind.
Nutzen der Qualifikationsverwaltung
Einsatzplanung:
Gezielte Zuordnung qualifizierten Personals
Sicherstellung erforderlicher Qualifikationen
Ausbildungsplanung:
Ermittlung von
QualifikationslückenBedarfsgerechte
SchulungsplanungRechtzeitige Auffrischungen
Rechtssicherheit:
Nachweis
erforderlicher QualifikationenErfüllung
gesetzlicher AnforderungenDokumentation für
Prüfungen und Audits
Personalentwicklung:
Übersicht über
QualifikationsstandPlanung von
KarrierewegenIdentifikation von
Potentialen
Verwaltung
Erfassung:
Über entsprechende Dialoge im System
Zuordnung zu Personalstammdaten
Hinterlegung von Gültigkeitszeiträumen
Erinnerungen:
Automatische Benachrichtigungbei auslaufenden QualifikationenRechtzeitige Planungvon AuffrischungenVermeidung abgelaufenerBerechtigungen
Nachweise:
Digitale Hinterlegung von Urkunden und Bescheinigungen
Schneller Zugriff auf Nachweisdokumente
Ausdrucke für externe Anforderungen
Vorteile
Vollständigkeit: Zentrale
Erfassung aller QualifikationenÜbersichtlichkeit: Schneller
Zugriff auf QualifikationsprofileAktualität: Automatische
Erinnerung bei AblaufEinsatzoptimierung:
Gezielte Personalauswahl nach QualifikationRechtssicherheit: Lückenlose
DokumentationEffizienz: Automatisierte
AusbildungsplanungTransparenz: Klare
Übersicht über Qualifikationsstand
Qualifikationen Nachweis und Kategorien
Definition:
Qualifikationen sind spezifische Fertigkeiten und Fähigkeiten, die für bestimmte Tätigkeiten erforderlich sind.
Nachweis: Qualifikationen können auf verschiedene Weise nachgewiesen und belegt werden.
Ausbildung(z. B. Truppmann-Lehrgang)Erfahrung(z. B. langjährige Tätigkeit)Abschlussprüfung(z. B. Maschinisten-Prüfung)
Stammdatenbereiche
Die Stammdaten für Qualifikationen werden in den folgenden Bereichen eingepflegt:
| Bereich | Inhalt |
|---|---|
| Führerscheine | Fahrerlaubnisklassen |
| Ausbildungen | Fachausbildungen und Lehrgänge |
| Zusatzdaten Ausbildung | Ergänzende Informationen zu Ausbildungen |
| Auszeichnungen | Ehrenzeichen und Leistungsabzeichen |
| Wettbewerbe | Teilnahme an Wettkämpfen |
| Untersuchungen | Arbeitsmedizinische Untersuchungen (G26, G25, etc.) |
| Zertifikate | Zusätzliche Qualifikationsnachweise |
Detaillierung:
Je nach Bereich werden neben der reinen Bezeichnung weitere Angaben zur detaillierten Klassifizierung gepflegt.
Integration mit dem Dienstplan (SPlan):
HINWEIS: Wenn das Modul "Dienstplan" (SPlan) zusätzlich zu derPersonalverwaltunggenutzt wird, findet ein wichtiger Datenaustausch statt:
Datenaustausch
Die Angaben zu Untersuchungen, Qualifikationen und Funktionen werden in der Regel mit dem Dienstplan "ausgetauscht".
Automatische Integration:
Synchronisation zwischen Personalverwaltung und SPlan
Aktuelle Qualifikationsdaten stehen für die Planung zur Verfügung
Keine manuelle Doppelerfassung notwendig
Dienstplanberechnung
Diese Daten fließen dort automatisch in die Berechnung des Dienstplanes / Tagesdienstplanes mit ein.
Vorteile:
Nur qualifiziertes Personal wird für entsprechende Funktionen eingeplant
Einhaltung gesetzlicher Anforderungen (z. B. Atemschutzuntersuchung)
Vermeidung von Fehlplanungen
Sollbesetzung
Qualifikationszuordnung:
Bei der Übernahme in den SPlan wird jedem Mitarbeiter mindestens eine Qualifikation zugeordnet.
Diese kann für jede Berufsgruppe
vordefiniertwerden.Automatische Zuordnung bei Neuanlage von Personal
Planung der Sollbesetzung:
Die Qualifikationen werden bei der Planung für die Sollbesetzung berücksichtigt:
Beispiel:
Erforderliche Anzahl an Maschinisten pro Schicht
Mindestanzahl Atemschutzgeräteträger
Notwendige Führungskräfte (Gruppenführer, Zugführer)
Funktionsweise:
Sollvorgabe definieren: "
Pro Schicht 2 Maschinistenerforderlich"SPlan prüft automatisch:
WelcheMitarbeiter haben dieQualifikation"Maschinist"?Planung optimieren: Nur
qualifizierteMitarbeiter werden für dieseFunktioneingeplantWarnung bei Unterbesetzung: System meldet, wenn
Sollbesetzungnicht erreicht wird
Arbeitsablauf
Stammdaten in Personalverwaltung erfassen:
Qualifikationen anlegenPersonal zuordnenGültigkeitszeiträume hinterlegen
Datenaustausch mit SPlan aktivieren:
Checkbox "
SPlan" bei relevanten Qualifikationen setzenSynchronisation durchführen
Sollbesetzung in SPlan definieren:
Erforderliche Qualifikationen pro Schicht festlegenBerufsgruppen konfigurieren
Automatische Planung nutzen:
SPlan berücksichtigt Qualifikationen automatischEinhaltung der Sollbesetzung wird geprüft
Vorteile der Integration
Automatisierung: Keine manuelle Übertragung von Qualifikationsdaten
Aktualität: Änderungen werden automatisch synchronisiert
Rechtssicherheit: Nur qualifiziertes Personal wird eingeplant
Effizienz: Schnellere Dienstplanerstellung
Qualitätssicherung: Einhaltung der Sollbesetzung
Transparenz: Klare Übersicht über verfügbare Qualifikationen
Fehlervermeidung: Automatische Prüfung der Qualifikationsanforderungen
Führerscheine
Dieser Bereich dient der zentralen Erfassung und Verwaltung aller Führerscheine Ihres Personals, was für viele Funktionen und Tätigkeiten eine Grundvoraussetzung ist.
Erfassung der Führerscheine
Hinterlegung
Hier können Sie alle gängigen und bekannten Führerscheine (Klassen) sowie deren Gültigkeitsbereiche hinterlegen.
Typische Führerscheinklassen:
| Klasse | Bezeichnung | Fahrzeugtyp |
|---|---|---|
| B | PKW | Kraftfahrzeuge bis 3,5 t |
| BE | PKW mit Anhänger | PKW mit Anhänger über 750 kg |
| C | LKW | Kraftfahrzeuge über 3,5 t |
| CE | LKW mit Anhänger | LKW mit Anhänger |
| C1 | Leichte LKW | Kraftfahrzeuge 3,5 - 7,5 t |
| D | Bus | Kraftfahrzeuge zur Personenbeförderung |
| DE | Bus mit Anhänger | Bus mit Anhänger |
Zuordnung
Diese Einträge werden später Ihrem Personal zugeordnet.
Hinterlegung von Gültigkeitsdaten
Dokumentation von Prüfungen
Relevanz
Die Gültigkeit der Fahrerlaubnis ist entscheidend, da sie eine Grundvoraussetzung für:
Berufsgruppen und Funktionen
Maschinisten: Führerschein Klasse C/CE erforderlichRettungsdienst: Führerschein Klasse C für RTW/NEFEinsatzleitung: Führerschein für EinsatzleitfahrzeugeWeitere spezifische Tätigkeiten: Je nach Fahrzeugtyp
Auswirkungen und Querbezüge:
- Der
Verlust des Führerscheineshat somitAuswirkungen auf die Ausübung der Funktionender betroffenen Person.
Konsequenzen:
Funktion"Maschinist"kann nicht mehr ausgeübt werdenDienstplanung muss angepasst werdenSollbesetzung kann gefährdet seinAutomatische Benachrichtigung in SPlan
Weiter Informationen:
- Mehr zum Thema Führerschein und Funktionen finden Sie unter Stammdaten Einsatz.
Überwachung der Führerscheinsituation
Um regelmäßig einen Überblick über die Gültigkeit und den Prüfstatus der Führerscheine zu erhalten, nutzen Sie die Personalübersicht:
Ansicht in der Personalübersicht
- Navigation:
Verwaltung→Personalübersicht
Konfiguration:
Im Spaltenkopf können Sie durch
Ziehendie Anordnung anpassenSpalte „
Führerschein überprüft am / durch“ einblendenZweck: Dies ermöglicht es Ihnen, sich
regelmäßig einen Überblick über die FührerscheinsituationIhres Personals zu verschaffen.
Ausbildungen
Dieser Prozess stellt sicher, dass nur qualifiziertes Personal an einem Lehrgang teilnehmen kann, indem die notwendigen vorherigen Ausbildungen definiert werden.
1.Ausbildung auswählen:
Wählen Sie zunächst eine
Hauptausbildungaus der Liste aus, für die Sie die Voraussetzungen definieren möchten.Beispiel: "
Leitstellendisponent"
2.Voraussetzungen-Dialog öffnen:
- Klicken Sie dann auf den Button
Voraussetzungen.
Zweck: Öffnet den Dialog zur Definition der erforderlichen Vorkenntnisse.
3.Voraussetzungs-Satz benennen:
Im
linken Teildes sich öffnenden Dialogs geben Sie nun einenNamen für die Voraussetzungein.Beispiel: "
Leitstellendisponent".
Zweck: Klare Benennung zur späteren Identifikation.
Nötige Voraussetzungen zuordnen
Im
rechten Teildes Dialogs wählen Sie dienötigen Voraussetzungenaus, also die Ausbildungen, die bereits absolviert sein müssen.Beispiel: Wählen Sie hier "
Rettungssanitäter/-in" und / oder "Notfallsanitäter/-in".
Logik:
UND-Verknüpfung: Beide Ausbildungen müssen vorhanden seinODER-Verknüpfung: Mindestens eine der Ausbildungen muss vorhanden sein
5.Abhängigkeiten markieren (Checkbox):
- Die Checkbox
Hat Abhängigkeitenwählen Sie nur aus, wenn es tatsächlich Voraussetzungen für diese Ausbildung gibt.
Hinweise:
Durch das Setzen der Voraussetzungen wird diese Checkbox meist
automatisch markiertSie dient zur schnellen Filterung der Ausbildungen, die Vorbedingungen besitzen
Praktisches Beispiel
| Ausbildung | Voraussetzungen | Verknüpfung |
|---|---|---|
| Gruppenführer | Truppmann Teil 1 + Truppmann Teil 2 + Truppführer | UND |
| Zugführer | Gruppenführer | UND |
| Verbandsführer | Zugführer | UND |
Ergebnis:
Nur Mitarbeiter mit allen erforderlichen Vorausbildungen können für den Lehrgang angemeldet werden
System prüft automatisch die Einhaltung der Voraussetzungen
Vermeidung von Fehlanmeldungen
Zusatzdaten Ausbildung
Der Dialog Zusätzliche Daten zur Ausbildung ermöglicht es Ihnen, weiterführende, nicht-standardisierte Informationen zu einer absolvierten Ausbildung zu hinterlegen oder bestehende Einträge zu bearbeiten.
Im Dialog Zusätzliche Daten zur Ausbildung können Sie wie gewohnt weitere Informationen hinterlegen oder bestehende Einträge bearbeiten. Dazu gehören:
Ausbildungsveranstalter: Institution oder Organisation die Ausbildung durchgeführt hat z. B. Landesfeuerwehrschule, eine Berufsakademie etc.Erworbene Qualifikationen: Spezifische Fähigkeiten über die reine Ausbildung hinaus "GerätewartCSA" oder "Fahrlehrer"Prädikate: Auszeichnungen und Urkunden, Sehr gut, Gut, Ausgezeichneter Abschluss
1. Typische Ausbildungsveranstalter
| Kürzel | Bezeichnung | Bereich |
|---|---|---|
| LFKS | Landesfeuerwehrschule | Feuerwehr |
| BAHD | Berufsakademie HD | Rettungsdienst |
| DRK | Deutsches Rotes Kreuz | Rettungsdienst |
| JUH | Johanniter-Unfall-Hilfe | Rettungsdienst |
| IdF NRW | Institut der Feuerwehr NRW | Feuerwehr |
| @fire | @fire Internationaler Katastrophenschutz | Spezialisierung |
Nutzen:
Nachvollziehbarkeit der Ausbildungsqualität
Anerkennung von Abschlüssen
Statistische Auswertungen nach Ausbildungsstätte
2. Erworbene Qualifikationen
Dies sind spezifische, über die reine Ausbildung hinausgehende Fähigkeiten, die während des Lehrgangs erworben wurden.
Beispiele erworbener Qualifikationen:
| Ausbildung | Zusätzlich erworbene Qualifikation |
|---|---|
| CSA-Lehrgang | Gerätewart CSA |
| Maschinisten-Ausbildung | Fahrlehrer für Einsatzfahrzeuge |
| Gruppenführer-Lehrgang | Ausbilder Truppmann |
| Atemschutz-Lehrgang | Atemschutzgerätewart |
| Höhenrettung | Ausbilder Absturzsicherung |
Nutzen:
Identifikation von Multiplikatoren (Ausbilder, Gerätewarte)
Gezielte Personalplanung für Spezialaufgaben
Ausbildungsplanung für interne Lehrgänge
3. Prädikate
Damit sind Auszeichnungen, Urkunden und Ähnliches gemeint, die in Verbindung mit dem Abschluss oder der Leistung in der Ausbildung stehen.
Typische Prädikate:
| Prädikat | Bedeutung |
|---|---|
| Sehr gut | Herausragende Leistung (Note 1) |
| Gut | Überdurchschnittliche Leistung (Note 2) |
| Befriedigend | Durchschnittliche Leistung (Note 3) |
| Ausgezeichneter Abschluss | Besondere Ehrung |
| Mit Auszeichnung | Beste/r Absolvent/in des Lehrgangs |
| Teilgenommen | Ohne Benotung |
Auszeichnungen
Dieses Formular dient der zentralen Erfassung und Pflege aller Formen von Auszeichnungen und Anerkennungen, die Ihre Mitarbeiter erhalten haben.
Erfasste Auszeichnungen:
In diesem Formular können Sie die verschiedenen Arten von Auszeichnungen hinterlegen und einpflegen. Dazu gehören:
Leistungsnachweise: Sportliche und praktische Leistungen | Sportabzeichen, Leistungsspangen |Feuerwehr-Ehrenabzeichen: Auszeichnungen für langjährigen Dienst | Ehrenabzeichen in Gold, Silber, Bronze |Mitgliedschaften: Besondere Zugehörigkeiten | Ehrenmitgliedschaften, Vereinszugehörigkeiten |Lebensrettungsmedaillen: Auszeichnungen für besondere Einsätze | Rettungsmedaille, Tapferkeitsmedaille |Und
vieles mehr, je nach den spezifischen Ehrungen in Ihrer Organisation.
Nutzen der Erfassung
Die detaillierte Erfassung von Auszeichnungen ist wichtig für:
Anerkennung der erbrachten Leistungen
Würdigung:
Dokumentation besonderer Verdienste
Sichtbarmachung langjährigen Engagements
Motivation für andere Mitarbeiter
Öffentlichkeitsarbeit:
Pressemitteilungen bei Ehrungen
Vorstellung auf der Website
Interne Kommunikation
Schritt-für-Schritt-Anleitung
| Feld | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| Kürzel | Kurze, eindeutige Bezeichnung | EHR-Silber, JUBI-25, LSP-GOLD |
| Beschreibung | Vollständige Bezeichnung (erscheint in Berichten und Urkunden) | Feuerwehr Ehrenabzeichen Silber |
| Art | Kategorie der Auszeichnung | Ehrenabzeichen, beruflich, Leistungsabzeichen |
| Dienste | Organisationsbereich | Feuerwehr, Rettungsdienst |
| Teilnahmen | Optional: Verknüpfung mit Wettbewerben | - |
| ☑ Urkunde | Automatische Urkundengenerierung | Aktiviert bei offiziellen Ehrungen |
Empfehlungen:
Eindeutige KürzelverwendenCheckbox"Urkunde" bei offiziellen EhrungenaktivierenKategorisierung über "Art" nutzen
Vermeiden:
Zu
lange KürzelFehlende Kategorisierung
Verwendung
Zuordnung zum Personal:
Personaldaten → Qualifikationen → Auszeichnungen → Auszeichnung auswählen → Verleihungsdatum erfassen
Nutzen:
Automatische Urkundengenerierung
Ehrungslisten für Veranstaltungen
Dokumentation in der Personalakte
Wettbewerbe
Dieses Formular dient der Erfassung und Dokumentation der Teilnahme an verschiedenen Arten von Wettbewerben und Leistungsvergleichen.
Erfasste Wettbewerbe:
In diesem Formular können Sie:
LeistungswettkämpfeFeuerwehr-Leistungswettkämpfe, technische Hilfeleistungs-Wettbewerbe, Atemschutz-LeistungsübungenSportwettbewerbe: Feuerwehr-Sportmeisterschaften, Staffelläufe, Löschangriffe, Brandschutzübungen
Teilnehmer: Berufsfeuerwehr (BF) und Freiwillige Feuerwehr (FF)
Personaldaten
Zuordnung zu beteiligten Personen
Dokumentation sportlicher Erfolge
Grundlage für Auszeichnungen
Zweck der Dokumentation
Erfassung der
sportlichen und fachlichen Leistungsfähigkeitder EinheitenDokumentation der Leistungen des Personals
Grundlage für Auszeichnungen und Ehrungen
Statistische Auswertungen
Nachweis für Wettbewerbsteilnahmen
Integration
InfoBoard:
Ankündigung bevorstehender Wettbewerbe
Bekanntgabe von Ergebnissen
Gratulationen an erfolgreiche Teams
Untersuchungen
Der Bereich Untersuchungen dient der zentralen Verwaltung aller medizinischen und gesundheitlichen Prüfungen, die für die Einsatzfähigkeit und Sicherheit Ihres Personals relevant sind (z. B. G-Untersuchungen).
Wichtige Informationen hinterlegen:
In diesem Formular können Sie folgende wichtige Informationen zu den jeweiligen Untersuchungsarten hinterlegen
Folgetermine: Festlegung der Fristen für Wiederholungsuntersuchungen.Impfungen: Dokumentation und Verwaltung relevanter Impfstatus.Zyklusänderungen: Änderungen des Untersuchungszyklus, die beibestimmten Altersstufe(z. B. eine Verkürzung des Zyklus ab 50 Jahren).Altersabhängiger Zyklus: Automatische Anpassung der Intervalle nach Alter.
Nutzung: Der Untersuchungszyklus wird in den Stammdaten festgelegt und automatisch in den Personaldaten verwendet.
Typische G-Untersuchungen
| Untersuchung | Bezeichnung | Zyklus (<50) | Zyklus (≥50) |
|---|---|---|---|
| G 26.3 | Atemschutzgeräteträger | 36 Monate | 24 Monate |
| G 25 | Fahr-, Steuer-, Überwachungstätigkeiten | 60 Monate | 36 Monate |
| G 41 | Arbeiten mit Absturzgefahr | 36 Monate | 24 Monate |
| G 37 | Bildschirmarbeitsplätze | 60 Monate | 36 Monate |
Konfiguration für die Systemanzeige
Damit die erfassten Daten im gesamten System korrekt verwendet und angezeigt werden, müssen spezifische Checkboxen aktiviert werden:
InfoBoard-Anzeige: Wichtige Untersuchungsinformationen (z. B. fällige Termine)
Entsprechende Checkbox: Muss ausgewählt sein, damit diese Angaben imInfoBoard(dem "LIS SP" Programm zur internen datenbankbasierten Kommunikation) angezeigt werden.
Untersuchungsergebnisse: Ergebnisse wie Bestanden, nicht bestanden, etc.
Entsprechende Checkbox:Aktivmuss ausgewählt sein, um die Ergebnisse in denPersonaldatenverwenden zu können (z. B. um den aktuellen Status im Personalstammblatt zu setzen).
Beispiel
G 26.3 Atemschutzuntersuchung
Konfiguration:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Bezeichnung | G 26.3 - Atemschutzgeräteträger |
| Zyklus (unter 50) | 36 Monate |
| Zyklus (ab 50) | 12 Monate |
| ☑ Im InfoBoard anzeigen | ☑ Ja |
| ☑ Aktiv | ☑ Ja |
Mögliche Ergebnisse:
Bestanden - Tauglich
Bestanden mit Einschränkungen
Nicht bestanden - Untauglich
Automatische Zyklusanpassung:
Mitarbeiter 45 Jahre: Nächste Untersuchung in 36 Monaten
Mitarbeiter wird 50: Nächste Untersuchung in 12 Monaten
System berechnet automatisch den korrekten Folgetermin
Vorteile:
Rechtssicherheit: Einhaltung gesetzlicher Untersuchungsfristen
Automatisierung: Altersabhängige Zyklusberechnung
Erinnerungen: Automatische Benachrichtigungen über InfoBoard
Einsatzfähigkeit: Klare Statusanzeige im Personalstammblatt
Dokumentation: Lückenlose Erfassung aller Untersuchungen
Planung: Rechtzeitige Organisation von Untersuchungsterminen
Zertifikate (optional)
Das optionale Modul Zertifikate ermöglicht die digitale Verwaltung und Überprüfung von Nachweisen und Qualifikationen Ihres Personals.
Definition des digitalen Zertifikats:
Ein digitales Zertifikat ist:
Datenbestand:
Digitaler Datenbestand, der bestimmteEigenschaften von Personen überprüft.Überwachung: Datenverarbeitung durch
modernes computergestütztes Verfahren.Beschreibung: Enthält
eigene Beschreibungund enthältPrüfungsrelevante Daten.Gültigkeit: Meist auf
festgelegten Zeitraumbegrenzt.
Erstellung von Zertifikatstypen.
In dieser optionalen Anwendung können diverse Zertifikatstypen für die Mitarbeiter Ihrer Organisation erstellt werden.
Jedem Zertifikatstyp müssen folgende eindeutige Informationen zugewiesen werden:
Eindeutige Titel: Bezeichnung des ZertifikatsCorona-Impfung,DGUV Schulung.Gültigkeitszeiträume: Zeitraum, wie lange das Zertifikat gültig ist 12 Monate, 24 MonateGültigkeitsbereiche: Welche Bereiche das Zertifikat abdeckt (Feuerwehr, Rettungsdienst, etc.)
Workflow
Den detaillierte Workflow für die Erstellung und Nutzung der einzelnen Zertifikate (wie die Zuweisung zu Personen) finden Sie unter Stammdaten Zertifikate erstellen.
Typischer Prozess:
Zertifikatstyp erstellen: In Stammdaten definieren
Titel und Gültigkeit festlegen: Parameter konfigurieren
Personen zuweisen: Zertifikat Mitarbeitern zuordnen
Prüfungsdaten hinterlegen: Relevante Informationen erfassen
Gültigkeit überwachen: Automatische Erinnerungen bei Ablauf
Anwendungsbereiche
Typische Zertifikate:
Impfnachweise (Corona, Hepatitis, Tetanus)
DGUV-Schulungen
Strahlenschutz-Fachkunde
Gefahrgut-Schulungen
Datenschutz-Schulungen
IT-Sicherheits-Zertifikate
Hygieneschulungen
PSA-Unterweisungen
