Einsatz (taktische Daten)

Organisationen | Dienstgrade | Funktionen | Abteilungen | Schutzausrüstungseinsätze

Organisationen

Der Bereich Organisationen im Personalstammblatt dient der Erfassung des Werdegangs Ihres Personals.

Erfassung des Werdegangs

Hinterlegung:

  • Hier können Namen von Einrichtungen hinterlegt werden, für die Ihr Personal tätig ist/war.

  • Vollständige Dokumentation der beruflichen Laufbahn

  • Historische Nachverfolgbarkeit

Berechnung der Zugehörigkeitsdauer:

  • Aus diesen Angaben lässt sich die Dauer der Zugehörigkeit der jeweiligen Person berechnen.

  • Dies ist besonders nützlich für die Ermittlung von Dienstjubiläen.

  • Automatische Berechnung der Dienstzeit

Verwendungszwecke:

  • Planung von Ehrungen und Jubiläen

  • Personalstatistiken

  • Nachweis von Berufserfahrung

  • Dokumentation der Organisationszugehörigkeit

Integration in die Dienstplanung (SPlan)

Falls Sie das Dienstplanungsmodul SPlan in Verbindung mit dem Personalverzeichnis nutzen, ist dieser Bereich für den Datenaustausch relevant.

Datenaustausch festlegen

Checkbox SPan:

Über die Checkbox SPlan können Sie festlegen, welche dieser Stammdaten für den Datenaustausch mit dem SPlan-Modul verwendet werden sollen.

  • Selektive Datenfreigabe für die Dienstplanung

  • Kontrollierte Synchronisation


Funktionsweise:

  • Markierte Organisationsdaten werden an SPlan übertragen

  • Automatische Aktualisierung bei Änderungen

  • Nahtlose Integration zwischen den Modulen

Vorteile:

  • Vermeidung von Doppelerfassungen

  • Konsistente Datenhaltung

  • Effiziente Dienstplanung

Weitere taktische Bereiche

Dienstgrade

Verwaltung und Zuordnung von Dienstgraden zum Personal.

Funktionen:

Erfassung der taktischen Funktionen und Qualifikationen.

Abteilungen:

Zuordnung zu organisatorischen Einheiten und Abteilungen.

Schutzausrüstungseinsätze:

Dokumentation von Einsätzen mit besonderer Schutzausrüstung.

Vorteile:

  • Vollständige Dokumentation: Lückenloser Werdegang

  • Automatische Berechnung: Dienstzeiten und Jubiläen

  • Integration: Nahtlose Anbindung an SPlan

  • Flexibilität: Selektiver Datenaustausch

  • Effizienz: Zentrale Datenhaltung

  • Nachverfolgbarkeit: Historische Daten verfügbar

Abteilungen

Eine Organisationseinheit (z. B. die Feuerwehr Musterhausen) kann in verschiedene Abteilungen untergliedert werden, um die interne Struktur abzubilden.

Beispiele für Abteilungen.

Typische Abteilungen umfassen:

  • Wachabteilungen

  • Jugendfeuerwehr

  • Alters- und Ehrenabteilungen

  • Spielmannszug

  • Weitere organisationsspezifische Abteilungen.

Zweck:

  • Strukturierung der Organisation

  • Klare Zuordnung von Personal

  • Abbildung der Organisationshierarchie

  • Grundlage für Berichtswesen und Statistiken

Taktische und Planungsrelevanz festlegen

Im Dialog zur Bearbeitung der Abteilungen können Sie über Checkboxen festlegen, welche Abteilungen für bestimmte Systemmodule relevant sind:

Checkbox: Taktisch Relevant

  • Diese Einstellung kennzeichnet Abteilungen, deren Personal direkt an Einsätzen teilnimmt.

  • Filterung für einsatzrelevante Prozesse.


Checkbox: SPlan

  • Legt fest, welche Abteilungen für die Dienstplanung im Dienstplanungsmodul SPlan berücksichtigt werden sollen.

  • Steuerung des Datenaustausche mit SPlan.


Bedeutung der Checkbox Taktisch relevant

Die Markierung "Taktisch relevant" ist nur für das optionale Modul LIS SP Einsatznachbearbeitung (ENB) relevant.

Taktisch relevant

Abteilungen, deren Personal aktiv an Einsätzen teilnimmt:

Beispiele:

  • Personen des Rettungsdienstes

  • Leitende Notärzte

  • Einsatzabteilung der Feuerwehr

  • Weitere einsatztaktische Funktionen

Nicht taktisch relevant

Abteilungen, deren Personal nicht direkt im Einsatzgeschehen tätig ist:

Beispiele:

  • Sachverständige

  • Mitglieder der Altersabteilung

  • Ehrenabteilung

  • Verwaltungspersonal

Filterung in der ENB:

Da eine Person Mitglied in mehreren Abteilungen sein kann, filtert die ENB die Anzeige:

Funktionsweise:

In den Einsatzprozessen werden nur Personen berücksichtigt, die als taktisch relevant gekennzeichnet sind.

  • Vermeidung von irrelevanten Personeneinträgen in Einsatzdokumentationen

  • Übersichtlichere Einsatznachbearbeitung

Archivierung

Informationen zur Verwendung des Features Archivierung finden Sie im gleichnamigen Themenfeld.


Vorteile

  • Strukturierung: Klare organisatorische Gliederung

  • Flexibilität: Mehrfachmitgliedschaften möglich

  • Integration: Anbindung an SPlan und ENB

  • Filterung: Zielgerichtete Anzeige nach Relevanz

  • Effizienz: Optimierte Einsatzbearbeitung

  • Übersichtlichkeit: Klare Zuordnung von Personal


Abteilungsübersicht

Die Übersicht der Abteilungen bietet über das Rechtsklick-Menü erweiterte Optionen zur Anzeige und Verwaltung des Personals.

Option "Übersicht

Zugriff auf das Rechtsklick Menü

Wenn Sie mit der rechten Maustaste eine Abteilung auswählen, öffnet sich ein Dialogfenster mit den Optionen Übersicht und Rollen.

Anzeige des Abteilungspersonals

Durch die Auswahl von "Übersicht" wird Ihnen das gesamte Personal dieser Abteilung angezeigt.

Angezeigte Informationen:

  • Eintrittsdatum der jeweiligen Person

  • Name und weitere Stammdaten

  • Zugehörigkeitsdauer

  • Weitere relevante Details

Zugriff auf persönliche Daten

Zudem haben Sie von hier aus die Möglichkeit, auf die persönlichen Daten der einzelnen Mitarbeiter zuzugreifen.

Funktionen:

  • Direkter Zugriff auf Personalstammblätter

  • Schnelle Navigation zu Detailinformationen

  • Effiziente Personalverwaltung


Rollen der Teamleitung anzeigen

Sie können die Rollen der Teamleitung direkt in die Gesamtübersicht der Abteilungen integrieren, um schnell einen Überblick zu erhalten.

Vorgehensweise

  • Spaltenauswahl: Führen Sie einen Rechtsklick im Spaltenkopf der Übersicht aus.

  • Das Spaltenauswahlmenü öffnet sich.

  • Drag & Drop: Hier können Sie die Rollen der Teamleitung/stellvertretenden Teamleitung per Drag & Drop in den Spaltenkopf.

  • Ziehen Sie die gewünschte Rolle an die gewünschte Position.

  • Ergebnis: Die Teamleitung/stellvertretende Teamleitung wird dann in der Gesamtübersicht für alle Abteilungen dargestellt.

  • Übersichtliche Darstellung der Führungsstruktur.

Hinweis: Mehr Details zu den Rollen finden Sie im nachfolgenden Abschnitt.


Vorteile:

  • Schneller Überblick: Gesamtes Abteilungspersonal auf einen Blick

  • Flexible Ansicht: Anpassbare Spaltenanzeige

  • Führungsstruktur: Teamleitung direkt erkennbar

  • Direktzugriff: Schnelle Navigation zu Personaldetails

  • Effizienz: Weniger Klicks für häufige Aufgaben

  • Anpassbarkeit: Individuelle Konfiguration der Übersicht


Rollenvergabe in Abteilungen

Jede Person in Ihrer Abteilung kann die Rolle des Teamleiters oder des stellvertretenden Teamleiters übernehmen.

Dialog "Abteilungsrollen verwalten" öffnen

1. Gehen Sie ähnlich vor wie in der Abteilung Übersicht beschrieben.

2. Wählen Sie die gewünschte Abteilung aus (z. B. per Rechtsklick) und wählen Sie im Dialog die Option "Rollen" aus.

3. Dies öffnet den Dialog "Abteilungsrollen für ... verwalten" zur weiteren Bearbeitung.


Erste Besetzung

Wenn Sie die Abteilungsrollen zum ersten Mal besetzen, sehen Sie ein Beispiel, das Informationen darüber enthält, wann Ihre Abteilung erstmalig besetzt wurde. Es wird auch darauf hingewiesen, dass beide Rollen derzeit unbesetzt sind.

Angezeigte Informationen:

  • Wann Ihre Abteilung erstmalig besetzt wurde

  • Hinweis, dass beide Rollen derzeit unbesetzt sind

  • Platzhalter für zukünftige Rollenzuweisungen


Rolle auswählen und Person zuweisen

Rollenzuweisung starten

Sie haben mehrere Möglichkeiten, um eine neue Rollenzuweisung zu starten:

Optionen:

  • Über den Button "Hinzufügen" links im Dialog.

  • Über den Button rechts neben "Hinzufügen".

  • Direkt im Dialog bei der Teamleitung/stellvertretenden Teamleitung selbst.


Person zuweisen

1. Dropdown öffnen: Klicken Sie auf das (Dropdown-Pfeil) neben dem Textfeld Person".

2. Personalübersicht: Ihnen wird eine Personalübersicht Ihrer Abteilung angezeigt.

3. Auswahl treffen: Wählen Sie nun die gewünschte(n) Person(en) für die Rollenvergabe aus.


Zeitraum festlegen und speichern

1. Zeitraum eingeben:Geben Sie den zu besetzenden Zeitraum (von - bis) für die Rolle ein.

2. Übernehmen: Klicken Sie auf Übernehmen.

3. Speicherung: Dadurch werden alle zuvor gemachten Eingaben gespeichert.

Hinweis: Die Zeitraumangabe ermöglicht die historische Nachverfolgung von Rollenwechseln.


Abrufbarkeit der gespeicherten Angaben

Die gespeicherten Rollenzuweisungen sind nun an mehreren Stellen abrufbar und bearbeitbar:

  • Rollendialog: Unter Besetzung der Abteilungsrolle(n) im Rollendialog selbst.

  • Abteilungsübersicht: In der Übersicht aller Abteilungen.

  • Abteilungsdialog: In dem Übersichtsdialog der jeweiligen Abteilung.

  • Personalverwaltung:In der Verwaltung unter Personaldaten-Einsatz-Abteilungen.

Vorteil: Zentrale Datenhaltung mit mehreren Zugangspunkten für flexible Verwaltung.


Vorteile:

  • Flexibilität: Mehrere Wege zur Rollenvergabe

  • Zeitbezug: Historische Nachverfolgung durch Zeiträume

  • Mehrfachzugriff: Rollendaten an verschiedenen Stellen verfügbar

  • Übersichtlichkeit: Klare Führungsstruktur erkennbar

  • Verwaltung: Einfache Bearbeitung und Aktualisierung

  • Dokumentation: Vollständige Rollenhistorie


Dienstgrade verwalten

In diesem Bereich legen Sie die Dienstgrade fest, die in Ihrer Organisation verwendet werden, und verknüpfen sie mit den entsprechenden finanziellen und administrativen Daten.

Dienstgrade definieren

Hier können Sie die Dienstgrade zusammen mit ihren folgenden Merkmalen definieren:

Erfassbare Merkmale:

  • Abkürzung des Dienstgrades

  • Beispiel: FM für Feuerwehrmann

  • Beispiel: HFM für Hauptfeuerwehrmann

  • Beispiel: LM für Löschmeister


Bezeichnungen (Langbezeichnungen):

  • Vollständige Bezeichnung des Dienstgrades

Beispiel: Feuerwehrmann, Oberbrandmeister, Hauptbrandmeister

  • Verwendung in offiziellen Dokumenten

Besoldungsgruppen:

  • Verknüpfung mit finanziellen Daten

  • Zuordnung zu Gehaltsstufen

  • Grundlage für Entschädigungsberechnungen

  • Beispiel: A7, A8, A9 (öffentlicher Dienst)

Beispiele für Dienstgrade

Kürzel Langbezeichnung Besoldungsgruppe
FM Feuerwehrmann A7
OFM Oberfeuerwehrmann A7
HFM Hauptfeuerwehrmann A8
LM Löschmeister A8
OLM Oberlöschmeister A9
HLM Hauptlöschmeister A9
BM Brandmeister A9
OBM Oberbrandmeister A10
HBM Hauptbrandmeister A11

Verwendung

Einsatzbereiche:

  • Personalverwaltung

  • Entschädigungsberechnung

  • Einsatzdokumentation

  • Dienstplanung

  • Organisationsstruktur

  • Berichtswesen

Integration:

  • Verknüpfung mit Personalstammdaten

  • Automatische Zuordnung zu Besoldung

  • Verwendung in Auswertungen und Statistiken

Vorteile:

  • Strukturierung: Klare Hierarchie in der Organisation

  • Automatisierung: Verknüpfung mit Besoldungsdaten

  • Standardisierung: Einheitliche Verwendung von Abkürzungen

  • Flexibilität: Organisationsspezifische Anpassung

  • Effizienz: Schnelle Erfassung durch Kürzel

  • Vollständigkeit: Alle relevanten Informationen an einem Ort

Dienstgrade Besoldungsgruppen zuweisen

Im Dialog Dienstgrad bearbeiten weisen Sie den Dienstgrad einer Besoldungsgruppe zu. Dies ist essenziell für die Lohn- und Gehaltsabrechnung oder die Ermittlung von Aufwandsentschädigungen.

Besoldungsgruppe zuordnen

Vorgehensweise:

  1. Dialog öffnen: Öffnen Sie den Dialog "Dienstgrad bearbeiten"

  2. Besoldungsgruppe auswählen: Wählen Sie aus der Dropdown-Liste die passende Besoldungsgruppe

  3. Speichern: Bestätigen Sie die Zuweisung

Zweck:

  • Automatische Berechnung von Gehältern

  • Ermittlung von Aufwandsentschädigungen

  • Finanzielle Auswertungen

  • Personalkosten-Planung

Besoldungsgruppe anpassen

Sollte eine gewünschte Besoldungsgruppe nicht in der Auswahlliste vorhanden sein oder deren Bezeichnung geändert werden müssen, können Sie dies über das X-Symbol rechts neben dem Textfeld der Besoldungsgruppe anpassen.

Funktionen:

  • Neue Besoldungsgruppe hinzufügen: Falls nicht in der Liste vorhanden

  • Bezeichnung ändern: Anpassung bestehender Besoldungsgruppen

  • Besoldungsgruppen verwalten: Zentrale Verwaltung aller Besoldungsgruppen

Vorteil: Flexible Anpassung an organisationsspezifische Anforderungen ohne separate Verwaltungsoberfläche.

Verwendung:

Einsatzbereiche:

  • Personalverwaltung

  • Entschädigungsberechnung

  • Einsatzdokumentation

  • Dienstplanung

  • Organisationsstruktur

  • Berichtswesen

  • Lohn- und Gehaltsabrechnung

Integration:

  • Verknüpfung mit Personalstammdaten

  • Automatische Zuordnung zu Besoldung

  • Verwendung in Auswertungen und Statistiken

  • Grundlage für finanzielle Berechnungen


Vorteile Übersicht

  • Strukturierung: Klare Hierarchie in der Organisation

  • Automatisierung: Verknüpfung mit Besoldungsdaten

  • Standardisierung: Einheitliche Verwendung von Abkürzungen

  • Flexibilität: Organisationsspezifische Anpassung möglich

  • Effizienz: Schnelle Erfassung durch Kürzel

  • Vollständigkeit: Alle relevanten Informationen an einem Ort

  • Finanzintegration: Direkte Verknüpfung mit Abrechnungssystemen


Wichtiger Hinweis zur exakten Bezeichnung

Wichtiger Hinweis: Eine exakte Bezeichnung der Dienstgrade (m, w) ist besonders wichtig für die Konsistenz und Filterfähigkeit im gesamten System.

Verwendung im System

Diese Bezeichnungen werden später unter anderem hier verwendet:

Listen:

Reporte:

  • Für die Erstellung von offiziellen Dokumenten (z. B. Anschreiben)

  • Unter Qualifikationen bei den Auszeichnungen.

  • Korrekte Anrede in Schriftverkehr

  • Gesundheitsmanagement:

  • In den Untersuchungen und deren Zertifikate (optional):

  • Personalisierte medizinische Dokumente

  • Gesetzeskonforme Dokumentation


Best Practice

Empfohlene Vorgehensweise:

  • Legen Sie Dienstgrade mit geschlechtsspezifischen Bezeichnungen an:

  • Feuerwehrmann (m)

  • Feuerwehrfrau (w)

  • Alternativ: Geschlechtsneutrale Bezeichnungen wie "Feuerwehrangehörige/r"

  • Achten Sie auf konsistente Schreibweise

  • Einheitliche Groß-/Kleinschreibung

  • Einheitliche Formatierung

*Einheitliche Verwendung von Bindestrichen

  • Prüfen Sie vor dem Speichern:

  • Rechtschreibung

  • Vollständigkeit

  • Eindeutigkeit der Bezeichnung


Funktionen

Der Bereich Funktionen im System dient dazu, die vielfältigen Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu definieren und zu verwalten, die Ihre Mitarbeiter innerhalb der Organisation wahrnehmen.

Bedeutung von Funktionen

Vielfältigkeit

Die definierten Funktionen sind sehr vielfältig und umfassen:

Operative Aufgaben im Einsatz:

  • Gruppenführer: Leitung einer Gruppe im Einsatz

  • Maschinist: Bedienung von Fahrzeugen und Pumpen

  • Atemschutzgeräteträger: Einsatz unter Atemschutz

  • Truppführer: Führung eines Trupps

  • Einsatzleiter: Gesamtleitung des Einsatzes

Administrative Tätigkeiten im Hintergrund:

  • Gerätewart: Wartung und Pflege der Ausrüstung

  • Jugendfeuerwehr-Betreuer: Betreuung der Jugendabteilung

  • Schriftführer: Protokollführung und Dokumentation

  • Kassenwart: Finanzielle Verwaltung

  • Ausbildungsbeauftragter: Planung und Koordination von Ausbildungen

Zuordnung

Zweck:

  • Über diese Funktionen ordnen Sie Ihren Mitarbeitern die entsprechenden Rollen und Qualifikationen zu

  • Klare Definition von Verantwortlichkeiten

  • Strukturierung der Organisationsabläufe

Nutzen im System

Die korrekte Definition und Zuordnung von Funktionen ist entscheidend für:

1. Einsatzplanung und Alarmierung

Anwendung:

  • Gezielte Alarmierung nach benötigten Qualifikationen

  • Automatische Auswahl geeigneter Einsatzkräfte

  • Sicherstellung der erforderlichen Funktionsbesetzung

  • Optimale Fahrzeugbesetzung

Beispiel: Bei einem Atemschutzeinsatz werden automatisch nur Atemschutzgeräteträger alarmiert.

2. Ausbildungsplanung

Anwendung:

  • Ermittlung von Qualifikationslücken

  • Bedarfsorientierte Schulungsplanung

  • Überblick: "Wer benötigt welche Qualifikation?"

  • Rechtzeitige Planung von Nachschulungen

Beispiel: Das System erkennt, dass nur 5 Atemschutzgeräteträger verfügbar sind und empfiehlt weitere Ausbildungen.

3. Berichterstattung und statistische Auswertung

Anwendung:

  • Auswertung der Funktionsbesetzung

  • Personalstatistiken nach Qualifikationen

  • Nachweis gegenüber Behörden

  • Bedarfsanalysen für Personalplanung

Beispiel: Jahresbericht mit Übersicht aller ausgebildeten Funktionsträger.

Erfassung von Funktionen

Vorgehensweise:

  1. Funktion anlegen: Definieren Sie neue Funktionen mit Kürzel und Langbezeichnung

  2. Qualifikationen hinterlegen: Verknüpfen Sie Funktionen mit erforderlichen Ausbildungen

  3. Personen zuordnen: Weisen Sie Funktionen den entsprechenden Mitarbeitern zu

  4. Zeiträume festlegen: Definieren Sie Gültigkeitszeiträume für Funktionszuordnungen


Beispiele für Funktionen

Kürzel Langbezeichnung Bereich Erforderliche Ausbildung
GF Gruppenführer Einsatz Gruppenführerlehrgang
MA Maschinist Einsatz Maschinistenlehrgang
AGT Atemschutzgeräteträger Einsatz Atemschutzlehrgang
TF Truppführer Einsatz Truppführerlehrgang
GW Gerätewart Administration Gerätewartlehrgang
JFW Jugendfeuerwehrwart Administration Jugendfeuerwehr-Ausbildung
SF Schriftführer Administration -
AL Ausbildungsleiter Administration Ausbilderqualifikation

Vorteile:

  • Strukturierung: Klare Rollen und Verantwortlichkeiten

  • Einsatzoptimierung: Gezielte Alarmierung nach Qualifikation

  • Ausbildungsplanung: Bedarfsorientierte Schulungen

  • Qualitätssicherung: Nachweis erforderlicher Qualifikationen

  • Compliance: Erfüllung gesetzlicher Anforderungen

  • Transparenz: Übersicht über verfügbare Qualifikationen

  • Effizienz: Automatisierte Prozesse basierend auf Funktionen


Funktionen Hinzufügen und Verwalten

Die Funktionsverwaltung beginnt mit der Definition und Kategorisierung der verschiedenen Funktionsgruppen. Eine solche Gruppierung (z. B. die Gruppe „Rettungsdienst“) fasst ähnliche Rollen zusammen und dient als Vorlage für die spezifischen Funktionen.

Funktionsgruppen anlegen:

Für jede Funktionsgruppe werden spezifische Daten hinterlegt, die später für die Erstellung der eigentlichen Funktionen verwendet werden.

Vorgehensweise:

  • Gruppe auswählen: Wählen Sie die entsprechende Gruppe (Funktionsgruppen), zum Beispiel die Gruppe Rettungsdienst, aus dem Dropdown-Menü aus oder legen Sie eine neue Gruppe an..

  • Parameter vergeben: Vergeben Sie in den Textfeldern Kürzel und Bezeichnung (feminin) eindeutige Parameter. Beispiel: Für eine Funktion wie Atemschutzgerätewart vom Dienst könnte das Kürzel „AGWvd“ verwendet werden. Dies erleichtert die Identifizierung und Verwaltung.

  • Beschreibung der Tätigkeiten: Erstellen Sie eine Beschreibung oder Definition der spezifischen Tätigkeiten, die mit dieser Funktionsgruppe verbunden sind. Dies umfasst die Hauptaufgaben und Verantwortlichkeiten, die von den Mitgliedern dieser Gruppe übernommen werden. Ermöglicht klare Abgrenzung der Aufgabenbereiche.

  • Dienst zuweisen: Wählen Sie den Dienst aus, für den die Funktionsgruppe gelten soll. Beispiele "Rettungsdienst", "Freiwillige Feuerwehr".

  • Zuordnung zu organisatorischen Einheiten

Nutzen der Funktionsgruppen:

Die so erfassten Informationen zu Funktionsgruppen werden im weiteren Verlauf für die Erstellung der Funktionen genutzt. Dies ermöglicht eine effiziente Zuordnung von spezifischen Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation.

Vorteile der Gruppierung:

  • Strukturierung: Zusammenfassung ähnlicher Funktionen

  • Wiederverwendbarkeit: Funktionsgruppen dienen als Vorlagen

  • Effizienz: Schnellere Erstellung neuer Funktionen

  • Übersichtlichkeit: Bessere Organisation der Funktionen

  • Konsistenz: Einheitliche Definitionen innerhalb einer Gruppe

Beispiele für Funktionsgruppen

Rettungsdienst

Funktionsgruppe: Rettungsdienst

Kürzel: RD

Beschreibung: Alle Funktionen im Bereich der notfallmedizinischen Versorgung

Zugeordnete Funktionen:

  • Notfallsanitäter (NFS)

  • Rettungsassistent (RA)

  • Rettungssanitäter (RS)

  • Notarzt (NA)

Atemschutz

Funktionsgruppe: Atemschutz

Kürzel: AS

Beschreibung: Funktionen im Bereich Atemschutz und Gerätewartung

Zugeordnete Funktionen:

  • Atemschutzgeräteträger (AGT)

  • Atemschutzgerätewart (AGW)

  • Atemschutzgerätewart vom Dienst (AGWvd)

Führung

Funktionsgruppe: Führung

Kürzel:

Beschreibung: Alle Führungsfunktionen im Einsatz

Zugeordnete Funktionen:

  • Gruppenführer (GF)

  • Zugführer (ZF)

  • Einsatzleiter (EL)

  • Verbandsführer (VF)

Vorteile:

  • Systematische Organisation: Strukturierte Verwaltung aller Funktionen

  • Zeitersparnis: Schnelles Anlegen neuer Funktionen auf Basis von Gruppen

  • Klarheit: Eindeutige Zuordnung von Tätigkeiten

  • Standardisierung: Einheitliche Erfassung ähnlicher Funktionen

  • Flexibilität: Anpassung an organisationsspezifische Anforderungen

  • Nachvollziehbarkeit: Klare Beschreibung der Verantwortlichkeiten


Taktische und Verwaltungsfunktionen

Das System ermöglicht es Ihnen, sowohl taktische Funktionen (Einsatzrollen) als auch Verwaltungsfunktionen (Hintergrundrollen) zu erstellen und zu verwalten, wobei jedem Mitarbeiter mehrere Funktionen zugeordnet werden können.

Taktische Funktionen

Dies sind die Rollen, die direkt in Einsatzszenarien relevant sind.

Beispiele:

  • Gruppenführer (GF): Leitung einer taktischen Gruppe im Einsatz

  • Maschinist (MA): Bedienung von Fahrzeugen und Pumpen

  • Atemschutzgeräteträger (AGT): Einsatz unter Atemschutz

  • Truppführer (TF): Führung eines Trupps

  • Einsatzleiter (EL): Gesamtleitung des Einsatzes

  • Zugführer (ZF): Führung eines Zuges

Merkmale:

  • Direkte Relevanz für Einsatzdokumentation

  • Erscheinen im Einsatzbericht

  • Erfordern spezifische Qualifikationen

  • Einsatzrelevante Alarmierung

Verwaltungsfunktionen

Dies sind die Funktionen, die administrative Aufgaben im Hintergrund wahrnehmen.

Beispiele:

  • Sekretariat: Büroverwaltung und Schriftverkehr

  • Gerätewart: Wartung und Pflege der Ausrüstung

  • Ausbilder: Schulung und Ausbildung

  • Kassenwart: Finanzielle Verwaltung

  • Jugendfeuerwehrwart: Betreuung der Jugendabteilung

  • Schriftführer: Protokollführung

Merkmale:

  • Keine direkte Einsatzrelevanz

  • Erscheinen nicht im Einsatzbericht

  • Administrative Verantwortung

  • Organisatorische Aufgaben

Wichtige Unterscheidung im Einsatzbericht:

Es ist entscheidend, Funktionen korrekt als Verwaltung zu markieren, da dies die Auswahl im Einsatzbericht steuert:

Einsatzbericht-Filterung

Funktionsweise:

  • Funktionen, die als Verwaltung markiert sind, werden im Modul Einsatzbericht nicht zur Auswahl angeboten

  • Dies gilt, wenn Sie die Angaben einer Person im Einsatzbericht als „im Einsatz als …" ergänzen

Zweck:

Diese Unterscheidung stellt sicher, dass bei der Dokumentation eines Einsatzes nur die tatsächlich einsatzrelevanten, taktischen Rollen zur Auswahl stehen, was die Genauigkeit der Berichterstattung erhöht.

Vorteile:

  • Übersichtlichkeit: Keine Verwirrung durch irrelevante Funktionen

  • Genauigkeit: Präzise Einsatzdokumentation

  • Effizienz: Schnellere Auswahl der richtigen Funktion

  • Compliance: Korrekte Berichterstattung

Mehrfachzuordnung

Flexibilität:

  • Jedem Mitarbeiter können mehrere Funktionen zugeordnet werden

  • Sowohl taktische als auch Verwaltungsfunktionen gleichzeitig möglich

Beispiel:

Ein Mitarbeiter kann gleichzeitig sein:

  • Gruppenführer* (taktisch)

  • Atemschutzgeräteträger (taktisch)

  • Gerätewart (Verwaltung)

  • Ausbilder(Verwaltung)

Anwendung:

  • Im Einsatzbericht stehen nur Gruppenführer und AGT zur Auswahl

  • In der Personalübersicht werden alle vier Funktionen angezeigt

  • Für administrative Prozesse sind alle Funktionen relevant

Konfiguration

Funktion als Verwaltung markieren

Vorgehensweise:

  1. Funktion bearbeiten: Öffnen Sie den Dialog zur Funktionsbearbeitung

  2. Checkbox "Verwaltung": Aktivieren Sie die Checkbox für Verwaltungsfunktionen

  3. Speichern: Bestätigen Sie die Einstellung

Wichtig: Diese Einstellung sollte bei der Erstanlage korrekt gesetzt werden, um spätere Korrekturen zu vermeiden.


Übersicht: Taktisch vs. Verwaltung

Aspekt Taktische Funktion Verwaltungsfunktion
Einsatzrelevanz Ja Nein
Im Einsatzbericht Ja Nein
Alarmierung Möglich Nicht relevant
Qualifikation erforderlich Meist ja Teilweise
Beispiele GF, MA, AGT, TF Gerätewart, Kassenwart, Schriftführer
Verwendung Einsatzdokumentation Administrative Prozesse

Vorteile:

  • Klare Trennung: Einsatz- und Verwaltungsrollen klar unterschieden

  • Präzise Dokumentation: Nur relevante Funktionen im Einsatzbericht

  • Flexibilität: Mehrere Funktionen pro Person möglich

  • Effizienz: Schnellere Auswahl durch Filterung

  • Vollständigkeit: Alle Rollen einer Person dokumentiert

  • Genauigkeit: Korrekte Berichterstattung gewährleistet

Diese Unterscheidung stellt sicher, dass bei der Dokumentation eines Einsatzes nur die tatsächlich einsatzrelevanten, taktischen Rollen zur Auswahl stehen, was die Genauigkeit der Berichterstattung erhöht.

Datenaustausch mit SPlan

Um Funktionen erfolgreich mit dem externen Dienstplanungsmodul SPlan austauschen zu können, müssen spezifische Kriterien bei der Erfassung und Konfiguration beachtet werden.

Die wichtigste Voraussetzung für einen korrekten Datenaustausch ist die Identität der Kürzel:

  • Die Kürzel (maximal 7-stellig) der Funktionsbezeichnungen müssen mit denen im SPlan identisch sein.

  • Abweichungen führen zu Synchronisationsproblemen

  • Groß- und Kleinschreibung beachten

Beispiel:

  • Personalverzeichnis: "GF" → SPlan: "GF" (korrekt)

  • Personalverzeichnis: "GF" → SPlan: "Gruf" (Fehler!)

Erfassung und Aktivierung:

Die notwendigen Einstellungen nehmen Sie im Dialog Funktion hinzufügen vor:

1. Kürzel festlegen: Erfassen Sie das Kürzel (max. 7 Zeichen).

  • Erfassen Sie die Bezeichnung der neuen Funktion.

  • Stellen Sie sicher, dass das Kürzel mit SPlan übereinstimmt

2. Checkbox "SPlan" aktivieren: Wählen Sie die Checkbox SPlan aus.

  • Diese teilt dem System mit, dass diese Funktion für den Datenaustausch mit der Dienstplanung relevant ist.

  • Nur markierte Funktionen werden synchronisiert.

3. Checkbox "Verwaltung" festlegen: Wählen Sie die Checkbox Verwaltung aus, sofern die Funktion eine reine Verwaltungstätigkeit darstellt.

  • Diese Funktionen werden nicht taktisch im Einsatzbericht verwendet.

4. Dienst-Relevanz: Die Auswahl beider Checkboxen erfolgt nur, sofern diese Einträge für die jeweiligen Dienste relevant sind.

Konfigurationsübersicht

Einstellung Zweck Pflicht für SPlan
Kürzel (max. 7 Zeichen) Eindeutige Identifikation Ja
Kürzel identisch mit SPlan Korrekte Synchronisation Ja
Checkbox "SPlan" Aktivierung des Datenaustauschs Ja
Checkbox "Verwaltung" Kennzeichnung administrativer Funktionen Optional
Bezeichnung (feminin) Geschlechtergerechte Bezeichnung Empfohlen

Nutzen der Übernahme

Die korrekte Übernahme der Funktionen in den SPlan ist entscheidend für die Dienstplanung:

Vorteile der Integration

1. Qualifikationsbasierte Einsatzplanung:

  • Sicherstellt, dass bei der Erstellung von Schichtrhythmen die Mitarbeiter je nach Tätigkeit/Aufgabenbereich eingesetzt werden

  • Automatische Berücksichtigung der Qualifikationen

2. Rollengerechte Dienstvergabe:

  • Mitarbeiter können somit gemäß ihren Qualifikationen und Rollen ihren Dienst ausführen oder erledigen

  • Optimale Besetzung aller Funktionen

3. Effiziente Dienstplanung:

  • Zentrale Datenhaltung vermeidet Doppelerfassungen

  • Änderungen im Personalverzeichnis werden automatisch übernommen

  • Konsistente Daten in beiden Systemen

Häufige Fehler und Lösungen

Problem Ursache Lösung
Funktion erscheint nicht in SPlan Checkbox "SPlan" nicht aktiviert Checkbox aktivieren und speichern
Synchronisation schlägt fehl Kürzel unterschiedlich Kürzel angleichen (max. 7 Zeichen)
Funktion doppelt vorhanden Unterschiedliche Schreibweise Kürzel vereinheitlichen
Falsche Zuordnung Verwaltung/Taktisch vertauscht Checkbox "Verwaltung" korrigieren

Vorteile:

  • Automatisierung: Kein manueller Datenabgleich notwendig

  • Konsistenz: Identische Daten in beiden Systemen

  • Effizienz: Zentrale Datenpflege im Personalverzeichnis

  • Qualitätssicherung: Nur qualifiziertes Personal eingeplant

  • Zeitersparnis: Keine Doppelerfassung

  • Fehlerminimierung: Synchrone Datenhaltung

  • Flexibilität: Selektive Auswahl relevanter Funktionen


Vorlage hinzufügen

Mit der Erstellung von Vorlagen können Sie spezifische Sätze von Funktionen oder Berechtigungen für bestimmte Tätigkeitsbereiche definieren.

Vorlage definieren

Geben Sie der Vorlage einen aussagekräftigen Namen der den Inhalt oder Zweck klar beschreibt.

Beispiele für Vorlagennamen:

  • Fahrgenehmigungen: Sammlung aller Fahrberechtigungen

  • Atemschutz-Komplett: Alle Atemschutz-Funktionen

  • Führungskräfte: Standard-Funktionen für Führungspersonal

  • Jugendfeuerwehr-Betreuer: Funktionsset für JF-Betreuung

  • Gerätewarte: Alle Wartungs- und Prüffunktionen

Zweck:

  • Schnelle Zuweisung mehrerer Funktionen auf einmal

  • Standardisierung häufig genutzter Funktionskombinationen

  • Zeitersparnis bei der Personalerfassung

Tätigkeitszuordnung wählen

  • Wählen Sie anschließend aus dem Dropdown-Menü die passende Tätigkeitszuordnung aus, für die diese Vorlage gedacht ist:

Beruflich: Für hauptberufliches Personal

  • Beispiel: Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst

  • Funktionen, die im Rahmen der beruflichen Tätigkeit ausgeführt werden

Freiwillig: Für ehrenamtlich tätige Personen

  • Beispiel: Freiwillige Feuerwehr

  • Funktionen im ehrenamtlichen Bereich

Keine: Keine spezifische Zuordnung

  • Allgemein verwendbare Vorlagen

  • Flexibel einsetzbar

Beruflich und freiwillig: Für beide Tätigkeitsbereiche relevant

  • Gemischte Verwendung

  • Universelle Funktionssets

Dienst zuweisen

  • Abschließend haben Sie die Möglichkeit, den Dienst auszuwählen, für den diese Vorlage gelten soll.

Beispiele für Dienste:

  • Werkfeuerwehr

  • Rettungsdienst

  • Freiwillige Feuerwehr

Fokus:

  • Zuordnung zu organisatorischen Einheiten

  • Einschränkung der Sichtbarkeit auf relevante Bereiche

  • Klare Strukturierung nach Zuständigkeiten

Sichtbarkeit und Relevanz

Wichtig:Die Funktionen, Funktionsgruppen und Vorlagen sind dann nur in den Diensten sichtbar, für die Sie diese explizit ausgewählt und zugewiesen haben.

Vorteile:

  • Klare Trennung: Konfigurationen je nach Zuständigkeitsbereich getrennt

  • Übersichtlichkeit: Nur relevante Vorlagen werden angezeigt

  • Fehlerminimierung: Keine Verwechslung zwischen verschiedenen Diensten

  • Benutzerfreundlichkeit: Reduzierte Auswahllisten

Beispiel:

  • Vorlage "Rettungsdienst-Führungskraft" ist nur im Dienst "Rettungsdienst" sichtbar

  • Vorlage "Werkfeuerwehr-Maschinist" erscheint nur im Dienst "Werkfeuerwehr"


Best Practices

Empfehlungen

  • Verwenden Sie eindeutige, selbsterklärende Namen

  • Erstellen Sie Vorlagen für häufig wiederkehrende Funktionssets

  • Überprüfen Sie regelmäßig die Aktualität der Vorlagen

  • Dokumentieren Sie den Zweck der Vorlage

  • Vermeiden Sie zu viele ähnliche Vorlagen


Zu vermeiden

  • Unklare Bezeichnungen wie "Vorlage1", "Test"

  • Zu allgemeine Vorlagen ohne klaren Zweck

  • Vorlagen mit veralteten oder nicht mehr verwendeten Funktionen

  • Mehrere fast identische Vorlagen


Verwaltung von Vorlagen

Bearbeiten:

  • Vorlagen können nachträglich angepasst werden

  • Funktionen hinzufügen oder entfernen

  • Änderungen wirkensich auf zukünftige Zuweisungen aus

Löschen:

  • Ungenutzte Vorlagen können gelöscht werden

  • Bereits zugewiesene Funktionen bleiben beim Personal erhalten

Versionierung:

  • Bei größeren Änderungen ggf. neue Vorlage anlegen

  • Alte Vorlage für Dokumentationszwecke behalten


Vorlagen hinzufügen

Mit Vorlagen können Sie mehrere Funktionen gebündelt zuweisen, anstatt sie einzeln zu erfassen. Dies spart Zeit und stellt sicher, dass keine Funktionen vergessen werden.

Vorlage erstellen

1. Namen vergeben:

  • Geben Sie einen aussagekräftigen Namen ein

  • Beispiele: "Fahrgenehmigungen", "Gruppenführer-Komplett", "Atemschutz-Voll"

2. Tätigkeitszuordnung wählen:

  • Beruflich: Für hauptberufliches Personal

  • Freiwillig: Für ehrenamtlich Tätige

  • Keine: Allgemein verwendbar

  • Beruflich und freiwillig: Für beide Bereiche

3. Dienst zuweisen:

  • Wählen Sie den Dienst aus (z. B. Werkfeuerwehr, Rettungsdienst)

  • Vorlagen sind nur im zugewiesenen Dienst sichtbar


Vorlagenelemente zuordnen

Vorgehensweise:

  • Klicken Sie auf den Button Vorlagenelemente zuordnen, um den Dialog zur Auswahl der Funktionen zu öffnen.

  • Wählen Sie die gewünschten Funktionen per Checkbox aus.

  • Klicken Sie auf Übernehmen

Ergebnis: Die ausgewählten Funktionen sind jetzt Teil der Vorlage und werden bei Zuweisung automatisch mit vergeben.


Praktischer Nutzen

Beispiel: Gruppenführer-Komplett

Wenn Sie einer Person die Vorlage Gruppenführer-Komplett zuweisen, erhält sie automatisch:

  • Gruppenführer

  • Truppführer

  • Sprechfunker

  • Atemschutzgeräteträger

  • Erste Hilfe

Vorteil: Anstatt 5 einzelne Funktionen manuell zuzuweisen, genügt 1 Klick.


Beispiele für Vorlagen

Vorlagenname Enthaltene Funktionen Verwendung
Fahrgenehmigungen Maschinist LF, MLF, TLF, DLK Neue Maschinisten
Gruppenführer-Komplett GF, TF, Sprechfunk, AGT, Erste Hilfe Führungskräfte
Atemschutz-Voll AGT, CSA-Träger, PAT, KG-Träger Atemschutzspezialisten
JF-Betreuer JFW, Ausbilder, Erste Hilfe, Jugendschutz Jugendfeuerwehr

Anwendung

Vorlage verwenden:

  1. Öffnen Sie das Personalstammblatt

  2. Navigieren Sie zu Funktionen

  3. Wählen Sie Vorlage zuweisen

  4. Wählen Sie die gewünschte Vorlage aus

  5. Alle Funktionen werden automatisch zugewiesen

Empfehlungen:

  • Eindeutige, selbsterklärende Namen verwenden

  • Logisch zusammengehörige Funktionen gruppieren

  • Vorlagen für häufig wiederkehrende Funktionssets erstellen

  • Regelmäßig auf Aktualität prüfen

Vermeiden:

  • Unklare Namen wie "Vorlage1"

  • Zu viele ähnliche Vorlagen

  • Veraltete oder nicht mehr verwendete Funktionen


Wichtige Hinweise

Änderungen an Vorlagen:

  • Änderungen wirken nur auf zukünftige Zuweisungen

  • Bereits zugewiesene Funktionen bleiben unverändert

Löschen:

  • Bereits zugewiesene Funktionen bleiben beim Personal erhalten

  • Vorlage kann nur gelöscht werden, wenn nicht mehr verwendet

Nutzen:

  • Zeitersparnis: Mehrere Funktionen mit einem Klick

  • Standardisierung: Einheitliche Funktionssets

  • Fehlerminimierung: Keine vergessenen Funktionen

  • Effizienz: Schnellere Personalerfassung


Schutzausrüstungseinsätze

Dieses Formular dient der zentralen Erfassung und Definition aller relevanten Gründe, die einen Schutzausrüstungseinsatz auslösen oder dokumentiert werden müssen.

Erfassung der Einsatzgründe

  • Einsätze unter Atemschutz: Reale Einsätze mit Pressluftatmer

  • CSA-Einsätze: Chemikalienschutzanzug im Einsatz

  • Atemschutzübungsstrecke: Durchlaufen von Übungsstrecken

  • Atemschutznotfalltraining: Spezielle Notfallübungen

  • CSA-Übungen: Training mit Chemikalienschutzanzug

  • Heißausbildung: Brandcontainer-Training

  • Weitere: Je nach Bedarf Ihrer Organisation

Nutzen:

  • Dokumentation der Belastung

  • Nachweis von Übungen

  • Grundlage für G26-Untersuchungen

  • Einsatzstatistiken

Datenpflege:

Diese Daten können über den Dialog Schutzausrüstungs-Einsatzgrund hinzufügen in das System eingepflegt werden.

Vorgehensweise:

  1. Dialog öffnen: "Schutzausrüstungs-Einsatzgrund hinzufügen"

  2. Bezeichnung eingeben: Beschreibung des Einsatzgrundes

  3. Kürzel vergeben: Abkürzung für Übersichten

  4. Speichern: Einsatzgrund übernehmen

Beispiele:

Kürzel Bezeichnung Verwendung
AS-E Atemschutzeinsatz Realer Einsatz
AS-Ü Atemschutzübung Training
CSA-E CSA-Einsatz Chemikalienschutz-Einsatz
CSA-Ü CSA-Übung CSA-Training
AÜS Atemschutzübungsstrecke Übungsstrecke
ASNT Atemschutznotfalltraining Notfalltraining

Automatischer Datenaustausch:

Wenn Sie auch den Einsatzbericht (ENB) nutzen, werden die tatsächlichen Einsatzdaten, sofern dort freigegeben, automatisch als Einsatzgrund in das System übernommen.

  • Die Einsatzdaten werden im ENB erfasst und freigegeben

  • Es erfolgt eine automatische Übernahme als Einsatzgrund ins Personalverzeichnis

  • Zuordnung zum entsprechenden Personal

  • Es sind keine Doppelerfassungen notwendig

Verwendung:

Einsatzbereiche:

  • Dokumentation der Atemschutzbelastung

  • Nachweis für arbeitsmedizinische Vorsorge (G26)

  • Statistische Auswertungen

  • Belastungsprofile erstellen

  • Planung von Nachuntersuchungen

Integration:

  • Automatische Übernahme aus ENB

  • Verwendung in Berichten und Statistiken


Bedeutung der ZED (Zentrale Expositionsdatenbank)

Die ZED (Zentrale Expositionsdatenbank) ist eine wichtige Datenbank, die zur zentralen Erfassung von Beschäftigten dient, die krebserzeugenden Stoffen ausgesetzt waren. Sie wird von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) als kostenloses Angebot bereitgestellt.

Die Hauptaufgaben der ZED sind:

  • Unterstützung der Arbeitgeber: Sie hilft Arbeitgebern dabei, ihre Pflichten gemäß § 14 Absatz 3 Nr. 3 und 4 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) zu erfüllen.

  • Beweissicherung: Die ZED dient der Beweissicherung für mögliche Berufskrankheiten in einem späteren Feststellungsverfahren. Das bedeutet, wenn eine Berufskrankheit aufgrund des Kontakts mit krebserzeugenden Stoffen vermutet wird, können die in der ZED gespeicherten Daten als Nachweis dienen.

Aufbewahrungspflicht und Auszug für Beschäftigte

Diese Regelungen stellen sicher, dass alle relevanten gesundheitsbezogenen Daten über einen langen Zeitraum gesichert sind und den betroffenen Personen zugänglich gemacht werden.

1. Aufbewahrungspflicht:

  • Dauer: Das Verzeichnis (die Dokumentation der Expositionen/Gefahrstoffe) muss 40 Jahre nach Beendigung der Exposition aufbewahrt werden.

  • Zweck: Diese lange Frist dient dem Schutz der Beschäftigten, da Berufskrankheiten oft erst nach vielen Jahren auftreten.

2. Pflicht zur Aushändigung eines Auszugs:

  • Zeitpunkt: Arbeitgeber sind verpflichtet, den betroffenen Beschäftigten bei Ende der Beschäftigung einen Auszug auszuhändigen.

  • Inhalt: Dieser Auszug muss die für sie relevanten Daten aus dem Verzeichnis enthalten.

3. Bedeutung der Dokumentation:

Die gesamte Dokumentation (ZED) ist somit:

  • Ein zentrales Instrument zum Schutz der Gesundheit von Beschäftigten, die potenziell gefährlichen Stoffen ausgesetzt sind.

  • Dient der rechtlichen Absicherung im Falle einer späteren Anerkennung einer Berufskrankheit.


Expositionsdaten

Die Expositionsdaten sind essenzielle Informationen zur Gefährdungsermittlung und zum Schutz der Beschäftigten im Umgang mit gefährlichen Einflüssen am Arbeits- oder Einsatzort.

Wofür werden Expositionsdaten benötigt?

Erfassung bei:

  • Atemschutzeinsätzen/-übungen

  • CSA-Einsätzen/-übungen

  • Sonstigen Gefahrstoffexpositionen

Dokumentierte Gefährdungen:

  • Gefahrstoffe: Rauchgase, Chemikalien, toxische Substanzen

  • Biologische Stoffe: Viren, Bakterien, Schimmel

  • Lärm: Gehörbelastung am Einsatzort

Warum ist das wichtig?

Gesundheitsschutz:

  • Nachweis von gesundheitlichen Spätfolgen möglich

  • Grundlage für Berufskrankheiten-Anerkennung

  • Langfristige Gesundheitsüberwachung

Rechtliche Pflicht:

  • Erfüllung der ZED-Meldepflicht (Zentrale Expositionsdatenbank)

  • Gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation

  • Rechtssicherheit für Organisation und Personal

Wo finde ich die Daten?

VerwaltungPersonaldaten Übersicht TAB Einsatz

Hier werden alle Expositionsdaten der jeweiligen Person bei Einsätzen und Übungen dokumentiert.

Vorteile der Expositionsdatenerfassung

  • Schutz: Systematische Erfassung aller Gefährdungen

  • Nachweis: Dokumentation für spätere Gesundheitsschäden

  • Pflicht: Erfüllung gesetzlicher Vorgaben (ZED)

  • Prävention: Frühzeitige Erkennung von Belastungen


Komponenten

Hier erfassen Sie, welchen Gefahren Ihre Einsatzkräfte während der Arbeit ausgesetzt waren.

Wofür werden Expositionsdaten benötigt ?

Die hier erfassten Expositionsdaten werden in der Verwaltung unter Personaldaten Übersicht TAB Einsatzfür jede Person bei Atemschutz- oder CSA-Einsätzen/Übungen benötigt.

Dokumentation der Exposition gegenüber:

  • Gefahrstoffe: Rauchgase, Chemikalien, toxische Substanzen

  • Biologische Arbeitsstoffe: Viren, Bakterien, Schimmelpilze

  • Lärm: Belastung am Arbeitsplatz/Einsatzort

Zweck:

  • Nachweis von gesundheitlichen Spät- oder Folgeschäden

  • Erfüllung rechtlicher Anforderungen (z. B. ZED - Zentrale Expositionsdatenbank)

  • Grundlage für arbeitsmedizinische Vorsorge

Komponenten der Expositionsdaten

Die Erfassung umfasst folgende detaillierte Komponenten:

  • Persönliche Schutzausrüstung: Angaben zu verwendeten Schutzmitteln, z. B. Art und Klasse der Schutzhandschuhe und Typ des Atemschutzes.

  • Technische Schutzmaßnahmen: Informationen zu im Einsatz ergriffenen technischen Maßnahmen, z. B. Freie Lüftung (Türen/Fenster öffnen) oder Absaugung von Gefahrstoffen.Technische Lüftungsanlagen.

  • Arbeitsbereiche: Detaillierte Angaben zum Einsatzort und der dortigen Umgebung, wie beispielsweise ein Großbrand mit massiver Rauchentwicklung oder ein Unfall mit Gefahrstoffaustritt.Kellergeschoss mit biologischen Stoffen.

  • Gefahrstoffe: Spezifische Angaben zu den Stoffen, denen die Person ausgesetzt war, wie Chemikalien (Chlor), krebserregende Stoffe (Asbest),Rauchgase wie Kohlenmonoxid (CO), Blausäure (HCN) sowie biologische Arbeitsstoffe (Viren, Bakterien).

  • Beurteilung der geschätzten Expositionshöhe: Eine Einschätzung der gesundheitlichen Beeinträchtigung durch die Exposition zur Risikobewertung:

  • Niedrig: Geringe Konzentration, kurze Dauer

  • Mittel: Moderate Belastung

  • Hoch: Starke Belastung, lange Dauer oder hohe Konzentration

Datenpflege

Erfassung:

  • Über entsprechenden Dialog im System

  • Zuordnung zu konkreten Einsätzen und Übungen

  • Verknüpfung mit Personalstammdaten

Automatische Übernahme:

  • Bei Nutzung des Einsatzberichts (ENB) werden freigegebene Einsatzdaten automatisch übernommen

  • Keine Doppelerfassung erforderlich

Rechtlicher Hintergrund

ZED (Zentrale Expositionsdatenbank):

  • Gesetzliche Pflicht zur Meldung von Expositionen

  • Schutz der Beschäftigten vor Gefahrstoffen

  • Langzeitdokumentation für spätere Nachweise

  • Grundlage für Berufskrankheiten-Anerkennung

Nutzen:

  • Gesundheitsschutz: Systematische Erfassung aller Gefährdungen

  • Rechtssicherheit: Erfüllung gesetzlicher Pflichten (ZED)

  • Nachweisführung: Detaillierte Dokumentation für Spätfolgen

  • Prävention: Frühzeitige Erkennung von Belastungen

  • Vollständigkeit: Alle relevanten Komponenten erfasst

  • Automatisierung: Übernahme aus Einsatzbericht möglich


Ergänzende Expositionsdaten

Expositionsdaten dokumentieren, welchen gefährlichen Einflüssen Ihre Einsatzkräfte bei der Arbeit ausgesetzt sind.

Um die Dokumentation zu vervollständigen, ist die präzise Erfassung der verwendeten persönlichen Schutzausrüstung (PSA) notwendig.

In diesem Formular können Sie Zuordnungen zu den folgenden Abschnitten vornehmen:

  • Schutzhandschuhe: Material, Klasse, Permeationszeiten (Absorbation, Diffusion, Desorption)

  • Schutzbekleidung: Schutzanzüge, CSA, Hitzeschutzkleidung

Die Zuordnung der spezifischen Artikel erfolgt über den entsprechenden Dialog (siehe nebenstehendes Beispiel), wo Sie die getragenen Ausrüstungsgegenstände auswählen und der Exposition zuweisen.

Vorgehensweise:

  1. Dialog öffnen: PSA-Zuordnung aufrufen

  2. Artikel auswählen: Getragene Ausrüstungsgegenstände selektieren

  3. Exposition zuweisen: Ausgewählte PSA der Exposition zuordnen

  4. Speichern: Zuordnung übernehmen

Zweck: Lückenlose Dokumentation, welche Schutzausrüstung bei welcher Exposition getragen wurde.

Informationsquellen:

  • Artikeldetails: Details zu den jeweiligen PSA-Artikeln erhalten Sie direkt beim Hersteller:

  • Material und Materialeigenschaften

  • Permeationszeiten (Durchbruchzeiten)

  • Schutzklassen

  • Herstellerangaben und Zertifikate

Externe Datenbanken

Für weitere Informationen können Sie folgende offizielle Datenbanken konsultieren:

ZED (Zentrale Expositionsdatenbank):

  • Informationen zur Meldepflicht

  • Richtlinien zur Erfassung

  • Rechtliche Grundlagen

GESTIS-Datenbank:

  • Informationen zu Gefahrstoffen

  • Stoffdaten und Grenzwerte

  • Schutzmaßnahmen und PSA-Empfehlungen

Vorteile:

  • Vollständigkeit: Lückenlose PSA-Dokumentation

  • Transparenz: Klare Zuordnung von PSA zu Expositionen

  • Rechtssicherheit: Nachweis geeigneter Schutzmaßnahmen

  • Qualitätssicherung: Überprüfung der PSA-Wirksamkeit


SPlan-Stammdaten

Dieser Bereich dient der Eingabe aller Basisdaten, die für die korrekte Funktion des Dienstplanungsmoduls SPlan notwendig sind.

Erfasste Daten:

Hier geben Sie alle Daten ein, die für den Dienstplan (SPlan) relevant sind. Dazu gehört die Erfassung der folgenden Schlüsselinformationen:

Mandant

Die organisatorische Einheit, die den Dienstplan verwendet.

Beispiele:

  • Werkfeuerwehr Standort Nord

  • Rettungsdienst Musterstadt

  • Berufsfeuerwehr Hauptwache


Abrechnungskreise

Die Kreise oder Bereiche, nach denen die Arbeitszeiten und Entschädigungen abgerechnet werden.

Beispiele:

  • Berufsfeuerwehr

  • Freiwillige Feuerwehr

  • Rettungsdienst

  • Werkschutz

Zweck: Trennung der Abrechnung nach organisatorischen Einheiten.


Ausscheidungsgrund

Die Gründe, die zur Beendigung eines Dienstverhältnisses oder der Herausnahme aus der Dienstplanung führen können.

Beispiele:

  • Ruhestand

  • Kündigung

  • Versetzung

  • Krankheit (langfristig)

  • Pensionierung

  • Austritt auf eigenen Wunsch

Zweck: Dokumentation und Statistik über Personalveränderungen.


Wichtiger Hinweis zum Kürzel:

Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass das für diese Stammdaten eingegebene Kürzel maximal 7 Zeichen lang sein darf.

Beispiele für korrekte Kürzel:

Stammdatentyp Kürzel Bezeichnung
Abrechnungskreis BF Berufsfeuerwehr
Abrechnungskreis FF Freiwillige Feuerwehr
Abrechnungskreis RD Rettungsdienst
Ausscheidungsgrund RUHE Ruhestand
Ausscheidungsgrund KUEND Kündigung
Ausscheidungsgrund PENS Pensionierung

Stammdaten anlegen:

  1. Dialog öffnen: Entsprechenden Stammdaten-Dialog aufrufen

  2. Kürzel eingeben: Maximal 7 Zeichen

  3. Bezeichnung eingeben: Vollständige Bezeichnung

  4. Zuordnung: Ggf. Mandant oder Bereich zuordnen

  5. Speichern: Stammdaten übernehmen

Vorteil:

  • Strukturierung: Klare Organisation der Dienstplanung

  • Abrechnung: Korrekte Zuordnung von Arbeitszeiten

  • Dokumentation: Nachvollziehbare Personalveränderungen

  • Integration: Nahtlose Anbindung an SPlan

  • Flexibilität: Anpassbar an organisatorische Anforderungen


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