Vorkommnisse
Das versteckte Objekt Vorkommnisse bietet dir eine vielseitige Möglichkeit, geplante sowie dokumentierte Ereignisse oder Besonderheiten im Dienstbetrieb gezielt zu verwalten, zu filtern und darzustellen. Es dient der systematischen Erfassung relevanten Informationen, die über den Standard-Dienstbetrieb hinausgehen.
Denkbare Funktionen für Vorkommnisse
Erfassung besonderer Ereignisse:
- Dokumentation von ungewöhnlichen Vorfällen während einer Schicht (z. B. technische Störungen, Unfälle, besondere Einsätze) sowie sicherheitsrelevanter Ereignisse (z. B. Alarmauslösungen).
Nachverfolgbarkeit & Auswertung:
- Analyse der Häufigkeit bestimmter Vorfälle durch Zuweisung zu
KategorienoderPrioritätsstufenzur Erstellung von Berichten.
Verknüpfung mit Personal & Tätigkeiten:
- Direkte Zuordnung: „Wer war beteiligt?“ oder „Bei welcher Tätigkeit trat das Vorkommnis auf?“. Verknüpfung mit Maßnahmenplänen für Folgeschritte.
Eskalationsstufen:
- Einstufung der Ereignisse (z. B. niedrig, mittel, kritisch), um bei zeitkritischen oder gefährlichen Vorkommnissen eine schnelle Reaktion sicherzustellen.
Nutzen im Dienstbetrieb:
Das Vorkommnis-Objekt fungiert als zentrales Werkzeug, um den Dienstbetrieb rechtssicher und strukturiert zu dokumentieren. Es stellt sicher, dass wichtige Informationen nicht in einfachen Freitextfeldern verloren gehen, sondern kategorisiert und auswertbar zur Verfügung stehen.
Beispielhafte Parameter-Konfiguration:
Um das Objekt effektiv zu nutzen, können folgende Parameter im Editor angepasst werden:
Kategorie: Auswahl aus Stammdaten (z. B. Technik, Personal, Sicherheit).Priorität: Festlegung der Dringlichkeit (z. B. Info, Warnung, Alarm).Status: Aktueller Stand der Bearbeitung (z. B. Offen, In Bearbeitung, Abgeschlossen).
Konkretes Beispiel
Praxisbeispiel: Zeitsteuerung und Individualisierung:
Die Flexibilität des Vorkommnis-Objekts zeigt sich besonders in der Kombination aus zeitlicher Filterung und benutzerdefinierten Datenfeldern.
Zeitbezogene Filterung (Vorschau-Funktion):
Um die Übersichtlichkeit zu wahren, können Sie steuern, welcher Zeitraum für den Anwender relevant ist:
Parameter „
Tage in Zukunft“: Wenn Sie diesen Wert beispielsweise auf14setzen, zeigt das System nur Ereignisse an, die innerhalb der nächsten zwei Wochen anstehen. Dies ist ideal für eine proaktive Schicht- oder Ressourcenplanung.Segmentierung: Die automatische Unterscheidung in „
Heutige“ und „Zukünftige Vorkommnisse“ erlaubt es dem Personal, sofort zwischen unmittelbarem Handlungsbedarf und kommender Planung zu differenzieren.
Individuelle Felder und Informationsreiter:
Sie sind nicht auf Standardvorgaben angewiesen. Über die Zuweisung eigener Felder können Sie spezifische Workflows abbilden:
Checklisten: Fügen Sie eine Checkliste für die Vorbereitung von Sonderereignissen (z. B. Hydrantenprüfung oder Stadtfest) hinzu.Maßnahmendokumentation: Erstellen Sie Felder, in denen nach einem Vorfall direkt die eingeleiteten Schritte (z. B. „Techniker informiert“, „Ersatzgerät beschafft“) protokolliert werden.Schulung & Vorbereitung: Hinterlegen Sie Dokumente oder spezifische Anweisungen direkt am Vorkommnis, damit alle beteiligten Personen Zugriff auf dieselben Informationen haben.
Benutzerdefinierte Darstellung und Layouts:
Für eine komplexe Datenmenge empfiehlt sich die Nutzung spezieller Tabellenansichten:
AdvancedBandedGridView: Dieser Modus ermöglicht eine hochgradig angepasste Darstellung.Gruppierung: Sortieren Sie Vorkommnisse automatisch nach Kategorien (z. B. „Technik“ vs. „Veranstaltung“).Hervorhebung: Nutzen Sie optische Akzente für kritische Ereignisse.Struktur: Fassen Sie zusammengehörige Spalten in „Bands“ (Bändern) zusammen, um auch bei vielen Informationen die Lesbarkeit zu garantieren.
Zusammenfassung der Vorteile:
Durch diese Konfiguration wird aus einer einfachen Liste ein aktives Planungstool, das den Nutzer nicht mit alten Daten überlastet, sondern gezielt durch kommende Aufgaben leitet und alle notwendigen Werkzeuge (Checklisten, Maßnahmen) direkt bereitstellt.
Ansicht des Elements nach Fertigstellung
Sobald Sie die Konfiguration abgeschlossen haben, steht den Anwendern im Wachbuch eine funktionale Oberfläche zur Verfügung. Die Steuerung erfolgt zentral über die integrierte Aktionsleiste.
Über die Symbole in der Aktionsleiste können Benutzer direkt mit den Vorkommnsissen interagieren:
Hinzufügen (+) Icon: Erstellt ein neues Vorkommnis (z. B. eine neue technische Störung oder ein geplantes Ereignis).Bearbeiten (Stift-Icon): Ermöglicht das Ändern bestehender Einträge, das Ergänzen von Checklisten oder das Hinzufügen von Maßnahmen.Meldung Abschließen (Haken-Icon): Markiert das Vorkommnis als erledigt. Abgeschlossene Meldungen werden oft archiviert oder farblich ausgegraut dargestellt.
Darstellung in der Tabelle:
Je nach gewählter Ansicht (z. B. AdvancedBandedGridView) sieht der Nutzer die Vorkommnisse in einer strukturierten Liste:
Heutige Vorkommnisse: Stehen ganz oben oder sind farblich hervorgehoben für sofortigen Handlungsbedarf.Zukünftige Vorkommnisse: Werden basierend auf dem Parameter „Tage in Zukunft“ eingeblendet und dienen der Vorbereitung.Kategorisierung: Durch die Zuweisung von Gruppen oder Reitern lassen sich z. B. „Technische Defekte“ klar von „Dienstlichen Mitteilungen“ trennen.
Dokumentationsfluss:
Ein großer Vorteil dieser Ansicht ist die Rechtssicherheit. Da jedes Hinzufügen und Abschließen protokolliert wird, entsteht eine lückenlose Kette der Ereignisse während einer Schicht oder über einen längeren Zeitraum hinweg.