Checklisten

Die Effektivität dieses Elements basiert auf einer klaren Hierarchie und einer intuitiven Benutzerführung.


Checklisten und deren mögliche Funktionen

Funktion und Wirkung des Steuerelements Checklisten anhand des Beispiels:

  • Strukturierung nach Gruppen und Einträgen:

    • Die Checklisten sind in Gruppen (z. B. Checklisten) organisiert.

    • Innerhalb der Gruppe werden einzelne Einträge definiert wie z. B.:

  • Abfahrtskontrolle

  • Desinfektion RTW I

  • Bestandscheck

Statusvergabe und visuelle Rückmeldung:

Jeder Punkt in der Liste wird binär bewertet, was eine schnelle Erfassung des Gesamtzustands ermöglicht:

Status → Bedeutung → Visuelle Rückmeldung

  • "Ja" → Aufgabe erledigt / Prüfung bestanden → Farbcodierung Grün

  • "Nein" → Aufgabe offen / Mangel festgestellt → Farbcodierung Rot

Dokumentation durch Notizen:

  • Detailtiefe: Zu jedem Checkpunkt können Kommentare oder Notizen hinterlegt werden.

  • Mängelprotokoll: Dies dient insbesondere der Erfassung von Beobachtungen (z. B. bei einer „Abfahrtskontrolle“: Beleuchtung hinten links defekt).

  • Das dient zur Dokumentation von Mängeln oder Beobachtungen.


Interaktive Bearbeitung im System:

Die Pflege der Listen erfolgt über eine dedizierte Benutzeroberfläche, die Fehleingaben minimiert.

  • Aktions-Buttons: Über die Schaltfläche Hinzufügen, Bearbeiten und Aktualisieren wird die Liste gesteuert.

  • Kontextfenster: Das Fenster Checklisten-Eintrag bearbeiten öffnet sich für die gezielte Auswahl des Eintrags, die Statusvergabe sowie die Eingabe der Notizen.


Zusammenfassend:

  • Durch die systematische Kontrolle und die farbliche Kennzeichnung verbessert das Steuerelement die Übersichtlichkeit und stellt sicher, dass alle notwendigen Prozesse nachvollziehbar dokumentiert sind.

Zweck und Einsatzbereich

Die primäre Aufgabe der Checklisten ist die strukturierte Erfassung von Kontrolltätigkeiten. Typische Einsatzbereiche umfassen:

  • Fahrzeugkontrollen: Überprüfung der Einsatzbereitschaft und Beladung.

  • Reinigungen: Dokumentation von Hygiene- und Reinigungszyklen (z. B. Desinfektion).

  • Schichtübergaben: Sicherstellung, dass alle Übergabeprozesse ordnungsgemäß durchgeführt wurden.

Aufbau der Checkliste

  • Gruppen:

Checklisten werden thematisch sortiert, was die Navigation und Sortierung erheblich erleichtert.

  • Beispiele:

  • Checklisten

  • Allgemein

  • Status Fahrzeuge


Diese Gruppierung erleichtert die Übersicht und Sortierung.

  • Einträge:

Innerhalb dieser Gruppen werden die konkreten Prüf-Aspekte definiert.

Beispiele für die Einträge:

  • Abfahrtskontrolle: Prüfung der technischen Einsatzbereitschaft des Fahrzeugs.

  • Bestandscheck: Kontrolle der mitgeführten Ausrüstung.

  • Desinfektion RTW I: Nachweis über durchgeführte Hygienemaßnahmen.

Tip: Die Verwendung von klaren Gruppenstrukturen sorgt dafür, dass Ihre Mitarbeiter auch in stressigen Situationen (z. B. während eines Fahrzeugwechsels) sofort die richtigen Prüfpunkte finden.


Arbeiten mit Checklisten-Einträgen

Die effiziente Bearbeitung von Checklisten-Einträgen ist der Kern der täglichen Dokumentationsarbeit im Wachbuch. Durch die verschiedenen Datentypen für den „Wert“ eines Eintrags lässt sich das System flexibel an unterschiedliche Prüfszenarien anpassen.

  • Einen bestehenden Eintrag bearbeiten:

  • Wählen Sie den gewünschten Eintrag aus der Liste aus.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten.

  • Passen Sie im Fenster Checklisten-Eintrag bearbeiten die Werte oder Notizen an.


Einen neuen Eintrag anlegen:

  • Klicken Sie auf Hinzufügen.

  • Gruppe wählen: Ordnen Sie den Punkt einer thematischen Gruppe (z. B. Fahrzeugcheck) zu.

  • Titel vergeben: Benennen Sie den Prüfpunkt (z. B. Reifendruck geprüft).

  • Status/Typ definieren: Legen Sie fest, wie die Antwort erfolgen soll (siehe unten).

  • Optional: Ergänzen Sie eine erste Notiz oder einen Hinweis.

Bestätigen Sie mit Übernehmen.


Die Felder im Bearbeitungsfenster:

Das Bearbeitungsfenster bietet verschiedene Möglichkeiten, Daten strukturiert zu erfassen:

Feld → Funktion / Datentyp → Erläuterung

  • Gruppe: → Auswahlmenü → Thematische Zuordnung des Eintrags.

  • Eintrag: → Textfeld → Die Bezeichnung des konkreten Prüfpunktes.

  • Wert: → Ja/Nein, Ganzzahl, Text, Auswahlliste → Hier definieren Sie die Art der Antwort. (z. B. "Ja" für erledigt oder eine Zahl für einen Füllstand).

  • Notizen: → Freitext → Dokumentation von Details, Abweichungen oder festgestellten Mängeln.

  • Info: → Infotext → Hinterlegte Anwendungshinweise für den Nutzer (z. B. Soll-Werte).

Besondere Datenformate im Feld "Wert"

Anders als bei einfachen Checklisten können Sie hier über den Status Ja/Nein hinausgehen:

  • Ganzzahl: Ideal für Zählerstände oder Mengenprüfungen (z. B. „Anzahl Decken“).

  • Text: Für kurze, spezifische Rückmeldungen.

  • Auswahlliste: Bietet dem Nutzer vordefinierte Optionen (z. B. „Zustand: Gut / Defekt / In Reparatur“).

TIP: Nutzen Sie das Feld Notizen konsequent für Meldungen, die über ein einfaches "Ja" hinausgehen. So entsteht ein lückenloses Protokoll für die Materialerhaltung oder die Werkstatt.

Darstellung und Farbcodierung

Die farbliche Kennzeichnung der Einträge in der Hauptansicht sorgt für eine intuitive Benutzerführung und sofortige Fehlererkennung:

Farbe → Status / Wert → Bedeutung für den Dienstbetrieb

  • Grün: → JaErledigt: Die Aufgabe wurde erfolgreich geprüft oder durchgeführt.

  • Rot: → NeinOffen/Mangel: Die Aufgabe ist noch nicht erledigt oder eine Prüfung war negativ.

  • Dunkelrot: → SpezialKritisch: Markiert Einträge, die besondere Aufmerksamkeit erfordern oder Priorität haben.

Weitere Funktionen Aktualisieren

  • Aktualisieren: Lädt die Anzeige neu und synchronisiert die Daten mit der Datenbank. Dies ist wichtig, wenn mehrere Nutzer gleichzeitig an einem Protokoll arbeiten.

  • Entfernen: Markierte Einträge können gelöscht werden.

    • Hinweis: Diese Funktion ist in der Regel an spezifische Administrator-Berechtigungen gebunden, um die Dokumentationsintegrität zu wahren.

Beispielhafte Anwendungsfälle

Checklisten sind vielseitig einsetzbar und decken alle Routineprozesse ab:

  • Fahrzeugkontrolle vor Dienstantritt: Systematische Prüfung von sicherheitsrelevanten Bauteilen (Bremsen, Beleuchtung, Sondersignalanlage, Türen).

  • Hygiene-Management: Dokumentation der Reinigung und Desinfektion medizinischer Geräte (z. B. EKG, Absaugpumpe) im Rettungsdienst.

  • Schichtübergabe: Protokollierung der Übergabe von Schlüsseln, Funkgeräten und Dokumenten zwischen abgelöster und neuer Wachabteilung.

Wichtiger Hinweis zur Nutzung

  • Speicherung: Alle vorgenommenen Änderungen müssen zwingend über die Schaltfläche Übernehmen bestätigt werden, damit sie dauerhaft in das Wachbuch einfließen.

  • Revisionssicherheit: Da alle Einträge zeitgestempelt und benutzerbezogen gespeichert werden, ist die Dokumentation revisionssicher. Nachträgliche Änderungen bleiben nachvollziehbar.

  • Qualitätskontrolle: Die zusammengefasste Übersicht aller Checklisten bietet Führungskräften ein einfaches Werkzeug zur Qualitätsüberwachung und zur frühzeitigen Erkennung von Materialmängeln.

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