Konfiguration

Im Tab Konfiguration können Sie systemnahe Einstellungen anpassen, die sich auf Import, Layout, Verhalten und Datenverarbeitung auswirken.

Voraussetzungen vor dem Start

Vor Änderungen in der Konfiguration sollten folgende Punkte geklärt sein:

  • Berechtigungen: Zugriff auf den Tab Konfiguration ist vorhanden.

  • Ziel der Änderung: Es ist fachlich klar, welche Wirkung erreicht werden soll.

  • Sicherung: Vor größeren Anpassungen wurde ein Sicherungsstand erstellt.

  • Testkontext: Kritische Änderungen werden zuerst in einem Testkontext geprüft.


Icons in der Kopfzeile

Anordnung und Bedeutung der Icons von links nach rechts:

  • Nach Kategorien: Organisiert die verfügbaren Eigenschaften in Kategorien (z. B. Allgemein, Personal, Dateisystem).

  • Alphabetisch: Organisiert die Eigenschaften in alphabetischer Reihenfolge.

  • Standard wiederherstellen: Stellt, sofern verfügbar, die Standardwerte wieder her.

  • Suchfeld: Aktivieren/Deaktivieren des Suchfeldes zum schnellen Finden von Einstellungen.


Kategorien und Anpassung

In den Kategorien (Allgemein, Dateisystem, Personal, SPlan-Import uvm.) können Sie Ihre Dateien und Systemparameter individuell anpassen. Hierzu gehören beispielsweise Einstellungen wie:

  • Automatische Speicherorte

  • Abfrage Zeiträume

  • Layout Eigenschaften

  • Konfiguration von Schnittstellen.

Die Konfiguration ist entweder manuell im Textfeld oder durch vorgegebene Elemente (z. B. Dropdown-Menüs) möglich.


Was passiert, wenn … ?

Die folgende Übersicht hilft, Auswirkungen von Änderungen schnell einzuschätzen:

  • … ein falscher Wert gespeichert wird? Einstellungen können unerwartete Effekte auf Layout, Import oder Anzeige verursachen. Prüfen Sie daher nach jeder Änderung die betroffenen Funktionen.

  • … „Standard wiederherstellen“ genutzt wird? Die betroffene Einstellung wird auf den verfügbaren Standardwert zurückgesetzt. Individuelle Anpassungen können dabei verloren gehen.

  • … Such- oder Sortiermodus gewechselt wird? Es ändert sich nur die Darstellung der Eigenschaften, nicht deren Inhalte.

  • … eine Import-relevante Einstellung geändert wird (z. B. SPlan-Import)? Die Änderung wirkt sich auf nachfolgende Importe aus. Führen Sie einen Testimport durch, bevor produktiv gearbeitet wird.

  • … ein Pfad oder Dateisystemwert falsch ist? Dateien können nicht gefunden oder gespeichert werden. Speicherorte und Berechtigungen sollten direkt geprüft werden.

  • … unklar ist, welche Option geändert werden darf? Änderungen an systemnahen oder LIS-internen Einstellungen nur nach Rücksprache durchführen.

Anwendungsmodule


Hinweis: Die rechte Formularhälfte Anwendungsmodule ist nur für LIS-interne Zwecke relevant. Hier können erweiterte Optionen über die Öffnung eines Dialogs (z. B. MediaShare) angezeigt werden.

Wichtige Hinweise für Anwender:

  • Nur lesen, nicht ändern: Anwendungsmodule dienen primär der Einsicht. Änderungen sollten nur durch LIS oder nach expliziter Freigabe erfolgen.

  • Abgrenzung: Nutzerrelevante Einstellungen befinden sich in den Kategorien links (z. B. Allgemein, Dateisystem, SPlan-Import), nicht in LIS-internen Modulen.

  • Änderungsrisiko: Anpassungen in Anwendungsmodule können Schnittstellen- oder Laufzeitverhalten beeinflussen.

  • Supportfall: Bei Anforderungen an Anwendungsmodule immer den LIS-Support mit Ziel, Kontext und gewünschter Wirkung einbeziehen.


Was passiert, wenn in Anwendungsmodule geändert wird?

  • Änderungen können sofort technische Seiteneffekte auslösen (z. B. bei Dialogen, Schnittstellen oder Medienpfaden).

  • Die Ursachenanalyse wird komplexer, wenn parallel weitere Konfigurationswerte geändert wurden.

  • Daher gilt: Änderungen nur einzeln, dokumentiert und mit anschließendem Funktionstest durchführen.

Qualitätscheck

Nach Konfigurationsänderungen empfiehlt sich ein kurzer Prüflauf:

  1. Wert korrekt gesetzt: Einstellung entspricht dem geplanten Ziel.

  2. Funktion geprüft: Betroffene Funktion (z. B. Import, Anzeige, Speicherung) wurde getestet.

  3. Keine Seiteneffekte: Andere relevante Bereiche funktionieren unverändert.

  4. Änderung dokumentiert: Datum, Grund und verantwortliche Person sind festgehalten.

Mini-Testmatrix je Kategorie

Nach Änderungen in den folgenden Bereichen empfiehlt sich mindestens diese Prüfung:

Kategorie Kurztest
Dateisystem Testen, ob Dateien korrekt gefunden/gespeichert werden
SPlan-Import Testimport durchführen und Zuordnungen stichprobenartig prüfen
Personal Anzeige und Verfügbarkeit in relevanten Dialogen prüfen
Allgemein Basisfunktionen (Anzeige, Navigation, Speichern) kurz gegenprüfen

Freigaberegel (empfohlen)

  • Direkt durch Nutzer änderbar: Unkritische Anzeige- und Komfortoptionen.

  • Nur mit Freigabe änderbar: Import-, Schnittstellen- und systemnahe Optionen.

  • LIS-intern: Anwendungsmodule und erweiterte technische Einstellungen.

Rollback bei Fehlverhalten

Wenn nach einer Änderung Probleme auftreten:

  1. Geänderte Option auf den letzten bekannten funktionierenden Wert zurücksetzen.

  2. Betroffene Funktion erneut testen (z. B. Import, Anzeige, Speicherung).

  3. Änderung und Ergebnis im Protokoll dokumentieren.

Änderungsprotokoll (Kurzvorlage)

  • Datum/Zeit: ____________________

  • Kategorie/Option: ____________________

  • Altwert → Neuwert: ____________________

  • Grund: ____________________

  • Verantwortlich: ____________________

Warnhinweise bei kritischen Optionen

  • Änderungen an Import- oder Schnittstellenwerten können Datenübernahmen beeinflussen.

  • Falsche Dateisystempfade können Speichern und Laden verhindern.

  • Mehrere parallele Änderungen erschweren die Fehlersuche deutlich.

Support-Übergabe (LIS)

Für eine schnelle Bearbeitung durch den Support sollten folgende Informationen mitgegeben werden:

  • betroffene Kategorie/Option

  • aktueller und geplanter Zielwert

  • beobachtetes Verhalten/Fehlbild

  • Zeitpunkt der Änderung und verantwortliche Person

Häufige Fehler und schnelle Lösung

  • Option nicht auffindbar: Suchfeld aktivieren und zwischen Kategorien-/Alphabetansicht wechseln.

  • Wirkung bleibt aus: Prüfen, ob die richtige Einstellung geändert und gespeichert wurde.

  • Unerwartetes Verhalten nach Änderung: Betroffene Option auf Standard zurücksetzen und schrittweise erneut testen.

  • Unsicherheit bei internen Modulen: Anwendungsmodule nicht ändern, sondern LIS-Support einbeziehen.


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